HERZLICH WILLKOMMEN

bei den saarländischen Anglerinnen und Anglern!

Angeln ist ein Grundrecht und ein wichtiger Beitrag für den Naturschutz sowie ein in Jahrtausenden historisch gewachsenes Kulturgut.

Jahreshauptversammlung am 6. April in Siersburg

Weit über hundert Delegierte der Mitgliedsvereine des Fischereiverbandes Saar folgten der Einladung in die Niedtalhalle, wo Präsident Andreas Schneiderlöchner sie zusammen mit den zahlreich erschienen Gästen begrüßte. Nach der Feststellung der Odnungsmäßigkeit der Einberufung der Versammlung folgten die Grußworte der Ehrengäste, darunter der Minister für Umwelt und Verbraucherschutz Reinhold Jost, Landtagsvizepräsident Günter Heinrich, MdL Ralf Georgi (Die Linke), Landesjägermeister Josef Schneider, die Leiterin der Abteilung Natur und Forsten im Umweltministerium Helga May-Didion, den Honorarkonsul des Großherzogtums Luxemburg Prof. Leo Petry sowie den Ehrenpräsidenten Werner Becker. Nach einer kurzen Pause berichtete Präsident Schneiderlöchner für das Präsidium. Sodann leistete der Schatzmeister Bernd Diener den Bericht für das Geschäftsjahr 2018. Es folgte dann die Genehmigung des Nachtragshaushaltes für 2019 sowie der Finanzplanung 2010. Nach der Aussprache zu den Berichten leisteten die Kassenprüfer ihren Prüfungsbericht für das Jahr 2018 und beantragten, dem Vorstand für das Geschäftsjahr 2018 Entlastung zu erteilen. Die Versammlung wählte zunächst den Ehrenpräsidenten Prof. Leo Petry zum Versammlungsleiter. Sodann beschloss die Versammlung einstimmig die Entlastung des Vorstandes. Es folgte sodann die Wahl des Präsidiums, wobei Andreas Schneiderlöchner (einstimmig) als Präsident und die beiden Vizepräsidenten Bernd Hoen (einstimmig) und Wolfgang Ewertz (mit zwei Gegenstimmen) in ihren Ämtern bestätigt wurden. Im erweiterten geschäftsführenden Vorstand wurde Schatzmeister Bernd Diener und als Stellvertreter Guido Feld bestätigt. Als Schriftführer wurde Joachim Krotten bestätigt und Mike Scheffler neu gewählt. Nach der Komplettierung des Gesamtvorstandes erfolgte die Wahl von drei Kassenprüfern. Zum Abschluss wurden die ausgeschiedenen, verdienten Mitglieder des Vorstandes für ihre herausragende Leistung für den Verband geehrt. Zusammenfassend ergab sich aus den Berichten, dass der Fischereiverband Saar im Jahre 2018 seine erfolgreiche Entwicklung eindrucksvoll fortgesetzt hat, sodass Präsident Andreas Schneiderlöchner den Mitgliedsvereinen, den Mitarbeiterinnen- und Mitarbeitern sowie den Präsidiums- und Vorstandskollegen große Anerkennung und Dank aussprach. Gerichtet an die befreundeten Nutzer- und Naturschutzverbände sowie die Fraktionen im saarländischen Landtag sowie das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz sicherte Schneiderlöchner zu, die seit vielen Jahren praktizierte vertrauensvolle Zusammenarbeit für die Natur fortzusetzen, dabei jedoch stets die Interessen der organisierten Anglerschaft im Auge zu behalten.       

  

Fotos: Alfred Fontaine

Naturschutztagung am 04.04.2019 im Zentrum für Biodokumentation in Landsweiler-Reden

 

 

Der Fischereiverband Saar beteiligte sich auf Einladung des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz an der Naturschutztagung. Beteiligt waren der institutionelle Naturschutz sowie die Nutzerverbände. Für die Vereinigung der Jäger des Saarlandes referierte Jürgen Schmitt und für den Fischereiverband Saar der Verbandsbiologe Sebastian Hoffmann jeweils anhand von Projekten über die Rolle dieser Verbände im Arten- und Biotopschutz.  

Tag der offenen Tür des Entsorgungsverbandes Saar an der Kläranlage in Ottweiler unter Beteiligung des Fischereiverbandes Saar

Am 23. März präsentierte der Fischereiverband Saar anlässlich des Tages der offenen Tür an der Kläranlage in Ottweiler einheimische und invasive Fischarten in verschiedenen Aquarien, um dem zahlreich erschienen, interessierten Publikum die Problematik im Fischartenschutz zu erläutern. Auch wurde das Publikum über den praktizieren Gewässerschutz und die Gewässergütebestimmung informiert. Mit von der Partie waren die beiden Vizepräsidenten Bernd Hoen und Wolfgang Ewertz, die zahlreiche Vertreter aus der Landes- und der Bundespolitik sowie den Landesumweltminister Reinhold Jost sowie dessen Staatssekretär Roland Krämer begrüßen konnten. Die Beteiligung des Fischereiverbandes Saar an den Veranstaltungen des Entsorgungsverbandes Saar beruht auf einer engen, vertrauensvollen Zusammenarbeit im Sinne des Gewässerschutzes.    

 

 

Delegation des Fischereiverbandes Saar besuchte das Europaparlament und die Saarlandvertretung in Brüssel!

Am 12.03.2019 starteten 41 Anglerinnen und Angler mit dem Bus gegen 3.00 Uhr nachts ab Dillingen. In Brüssel erwartete die Teilnehmer um 10.00 Uhr eine Führung durch das EU-Parlament sowie das Parlamentarium. Am Nachmittag erfolgte eine Stadtführung. Anschließend machte sich die Delegation auf den Weg nach Brugge zur Übernachtung. Am 13.03.2019 begann um 10.00 Uhr eine Führung zur Besichtigung der fischereilichen Gewässer und der historischen Stadt. Nachmittags machten sich die Anglerinnen und Angler auf den Weg nach Oostende, um sich über das Brandungsangeln zu informieren. Bei stürmischer See war an Angeln nicht zu denken. Die Delegation übernachtete wieder in Brugge und wurde um 10.00 Uhr in der Saarlandvertretung in Brüssel von Saatssekretär im saarländischen Justizministerium Roland Theis, der für die CDU im Saarland im Mai diesen Jahres zur EU-Wahl kandidiert. Das Präsidium konnte auf diese Weise einmal mehr sehr förderliche politische Kontakte knüpfen. Die Delegation erreichte Dillingen wieder gegen 17.00 Uhr. Alle Teilnehmer waren voll des Lobes und bestätigten, dass die erhaltenen Informationen, insbesondere zur Fischerei- und Umweltpolitik der EU, sehr förderlich für das Verständnis um die Wichtigkeit der anstehenden Europawahl war.     

Delegation des Fischereiverbandes Saar besuchte den Bundestag und das Ministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin

 

 

Am 24. Januar machten sich gegen 20.00 Uhr 120 Anglerinnen und Angler aus den Vorständen des Fischereiverbandes Saar und seiner Mitgliedsvereine mit drei Bussen auf den Weg nach Berlin. Am 25. Januar besuchte die Delegation zunächst morgens den Deutschen Bundestag. Nach der Vortragsanhörung auf der Zuschauertribüne des Bundestages ging es geführt zur Besichtigung der Kuppel. Anschließend blieb noch etwas Zeit für eine kurze Stadtbesichtigung und am frühen Nachmittag wurde die Delegation vom Bundesminister für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier erwartet. Im Eichensaal des Ministeriums hielt Minister Altmaier eine Begrüßungsrede und stand anschließend noch zum Dialog zur Verfügung.  Am 26. Januar ging es dann um 9.00 Uhr zur Internationalen Grünen Woche. Die Verantwortlichen des Fischereiverbandes nutzten diese Gelegenheit zum Kontakt mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft, während die Delegationsteilnehmer sich in den Messehallen an den diversen Ständen informierten. Auf der Messe waren insbesondere der Landesfischereiverbandes Bayern, der Deutsche Jagdverband, der Deutsche Bauernverband  sowie zahlreiche Natur-, Tierschutz Sowie -nutzerverbände vertreten. Am 27. Januar startetet dann die Busse um 9.00 Uhr zur Rückfahrt ins Saarland.

 

Neujahrsempfang des Fischereiverbandes Saar bis auf den letzten Platz in der Tabaksmühle ausgebucht

 

 

 

Der Fischereiverband Saar lud am 11.01.2019 zum Neujahrsempfang ein und derart viele Gäste folgten ihr, dass die Tabaksmühle in Saar- brücken bis auf den letzten Platz besetzt war. Präsident Andreas Schneiderlöcher begrüßte die Gäste, unter ihnen der Vizepräsident des Landtages des Saarlandes Günter Heinrich und der Umweltstaatssekretär Roland Krämer. Vertreter des NABU Saarlouis-Dillingen, der Naturlandstiftung Saar, des Entsorgungsverbandes Saar, der Vereinigten Jäger des Saarlandes, der Tierschutzstiftung Saar, der Schiffswerft Gebrüder Wirotius, des Wasserstraßen- und Schiffartsamtes Saarbrücken, des Landesfischereiverbandes Hessen, und der Landesämter für Umweltschutz des Saarland sowie Rheinland-Pfalz, des Bauernverbandes Saar, Landwirtschaftskammer des Saarlandes, Vertreter zahlreicher Angelvereine, Pachtgemeinschaften und Fischereigenossenschaften sowie des Kooperationspartners Fishing King, des Forellengutes Rosengarten und der Fischereischule Wüst. Schneiderlöchner ging in seiner Begrüßungsrede zunächst auf die erfolgreiche Arbeit der Verbandsspitze in der bald zu Ende gehenden Wahlperiode ein. So sei der Verband in das digitale Zeitalter überführt, ein Zentrum für Fischerei in Dillingen aufgebaut und die fischereiliche Ausbildung in Präsenzkursen durch eine Onlineakademie ergänzt worden. Auch im Arten- und Gewässerschutz seien beachtliche Erfolge erzielt worden. So habe der Verband eine eigene Fischzucht aufgebaut, um gefährdete Fischarten in ihrem Bestand zu stützen und mit dem Kooperationspartner ProWin ein mehrjähriges Projekt zur Schaffung von 30 Biotopen gestartet. Darüber hinaus habe der Verband maßgeblich und konstruktiv zusammen mit dem Umweltministerium und anderen Umwelt-, Natur- und Tierschutzorganisationen an der Novellierung des Landesfischereirechts gearbeitet. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts sei man sich in der Verbandsführung immer der besonderen Verantwortung für das Land und seine Menschen bewusst. Der Verband mit den etwa 20.000 Anglern im Saarland trage wesentlich zum Schutz der aquatischen Lebensräume bei, fördere den Zusammenhalt in der Gesellschaft, führe junge Menschen an die Natur und lerne diese Verantwortung zu tragen. Gleichzeitig sehe man sich aber permanenten, nicht gerechtfertigten Angriffen durch selbsternannte, ideologiegeleitete Tierrechtsorganisationen gegenüber, den man im Schulterschluss mit der Politik und den anderen Nutzerverbänden in der öffentlichen Diskussion entschieden entgegentreten müsse. Den Blick ins Neue Jahr richtend kündigte Schneiderlöchner an, dass Delegationen des Fischereiverbandes Saar zum Jahresbeginn zunächst den Deutschen Bundestag sowie das EU-Parlament besuchen werden. Sodann stehe die Neuwahl von Präsidium und Vorstand an. Er blicke mit Optimismus in die Zukunft des Verbandes. Die Weichen für eine weitere erfolgreiche Verbandsarbeit im Sinne einer nachhaltigen Fischerei seien gestellt. Schneiderlöchner dankte allen Akteuren für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit, verbunden mit der Hoffnung, dass dieses effektive „miteinander reden und handeln“ auch in Zukunft erhalten bleibe. Es folgten die Grußworte des Umweltstaatssekretärs Roland Krämer, des Vizepräsidenten des Landtages Günter Heinrich, des Geschäftsführers des Entsorgungsverbandes, Saar Georg Jungmann und des Firmengründers von „Fishing King“, Hubertus Massong. Staatssekretär Krämer sah im Fischereiverband Saar einen verlässlichen Partner des Umweltministeriums und des Landesamtes für Umwelt- und Arbeitsschutz und hob hervor, dass es gemeinsam gelungen sei, die Aalschutzinitiative mit dem Wasserkraftwerkebetreiber „innogy SE“ um weitere fünf Jahre zu verlängern. Zu guter Letzt ergriff als Vertreter der „Primsfischereigenossenschaft Bardenbach“, Walter Rollinger, das Wort, der die sparsame Haushaltsführung der Verbandsspitze in den Mittelpunkt seiner Rede stellte und für den sparsamen Präsidenten sowie seine beiden Vizepräsidenten Bernd Hoen und Wolfgang Ewertz jeweils einen neuen Terminkalender und neue Schreibutensilien als Geschenk übergab, um deren Sparkurs zu unterstützen. Allen Grußworten war zu entnehmen, dass der Fischereiverband Saar als sachlicher und fairer Partner allgemein geschätzt und auch in Zukunft unterstützt werde. Als langjährigen, zuverlässigen Partner in Sachen Arten- und Gewässerschutz ehrte Präsident Schneiderlöchner noch Herrn Lothar Kroll vom Landesamt für Umweltschutz Rheinland-Pfalz, der Anfang des Jahres in seinen wohlverdienten Ruhestand treten wird, sowie den Angelsportverein „Siersburg Untere Nied“ dafür, dass dieser im Wettbewerb „Watt für`s Saarland“ der Firma „Energis GmbH“, unter sehr vielen Vereinen aus den unterschiedlichsten Bereichen zum „Verein des Jahres 2018“ gewählt wurde. Alles in allem, ein gelungener Abend. Mit den Worten des Vizepräsidenten des Landtages des Saarlandes, haben sich Schützer und Nutzer der Natur, gleich einem „grünen Kongress“, ein Stelldichein gegeben. Eine sehr gute Veranstaltung als Zeichen, wie man bei unterschiedlichen Interessenlagen gleichwohl das verbindende Gemeinsame zum Schutze von Natur und Umwelt stärken kann.   

 

"Umwelttag Wasser" des Fischereiverbandes Saar

 

Am 17.11.2018 führte der Fischereiverband Saar mit seinen Mitgliedsvereinen an Saar, Nied, Blies und Prims seine alljährliche Reinigungsaktion durch. Mit dem Umwelt-Staatssekretär Roland Krämer besuchte das Präsidium die einzelnen Treffpunkte der Vereine. Allein an der Saar waren mehr als 500 Angler unterwegs, um den Wohlstandsmüll zu beseitigten. Dabei legten die engagierten Mitglieder besonderes Augenmerk darauf, ob an den Ufern der Fließgewässer auch Angelmaterial wie Köderdosen, Schnüre usw. aufzufinden waren. Es zeigte sich insgesamt, dass die Aufklärungsarbeit des Fischereiverbandes Saar dazu geführt hat, dass die Angler sehr sensibel mit diesem Thema umgehen. Insgesamt ist die Menge des vorgefundenen Mülls etwas rückläufig, jedoch finden sich immer wieder Brennpunkte an denen Umweltsünder ihren Hausmüll tütenweise entsorgen. Staatssekretär Krämer dankte den engagierten Anglern für ihren Einsatz im Sinne des Gewässerschutzes und bekräftigte einmal mehr, dass das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz im Fischereiverband Saar einen zuverlässigen und sehr effizient arbeitenden Partner sehe.   

Umweltpreis für Angelfreunde Langenstein e.V.

Mit den Angelfreunden Langenstein erhielt in Mainz vor kurzem einer der engagierten Mitgliedsvereine des Fischereiverbandes Saar in Rheinland-Pfalz die hohe Auszeichnung mit dem Umweltpreis 2018 des Landes Rheinland-Pfalz von Umweltministerin Ulrike Höfken für die Bachpatenschaft an einem Teilbereich des Simmerbachs und einiger kleiner Nebengewässer. Mit der regelmäßigen Kontrolle der Wasserqualität und dem Einsatz gegen eindringende Krebse und Neophyten trägt der Verein zum Schutz der Gewässer. bei.    

Fischereiverband Saar und proWin im Biotopprojekt aktiv!

Das Biotopprojekt mit unserem Kooperationspartner proWin geht in die Realisierungsphase. Nachdem ein Biotop in Dillingen fertiggestellt worden war, folgt jetzt ein weiteres in Neunkirchen. Herzlichen Dank an unseren Kooperationspartner sowie den Angelsportverein Neunkirchen für die Unterstützung. Es sollen noch 28 Biotope folgen.

Investition in den Fuhrpark des Fischereiverbandes Saar

Am 04.10.2018 ist der neue Kastenwagen Ford Transit Courier an den Verband ausgeliefert worden. Damit ist gewährleistet, dass der Fischereiverband seinen vielfältigen Aufgaben im Rahmen der Betreuung seiner Mitgliedsvereine und den umfangreichen Aufgaben im Gewässerschutz auch in Zukunft nachkommen kann.

 

Fischereiverband Saar gewinnt auch im Jahre 2018 Wettbewerb um herausragende Naturschutzprojekte der EDEKA Südwest

 

 

 

 

 

Die alljährliche Ausschreibung des Wettbewerbs erfolgt gemeinsam mit NatureLife-International“ (NLI) der Stiftung für Umwelt, Bildung und Nachhaltigkeit (http://www.naturelife-international.org). Ausgezeichnet und gefördert werden Projekte, die sich mit dem Erhalt, der Schaffung, der Renaturierung und dem Schutz von Biotopen und Lebensräumen für Wildtiere und Wildpflanzen befassen und dazu dienen, die Kulturlandschaft im Südwesten Deutschlands kontinuierlich zu fördern und zu verbessern.

 

Die Auszeichnung des Fischereiverbands Saar erfolgte am 27.07.2018 im EDEKA-Markt in Rehlingen. Michaela Meyer, Geschäftsleiterin des Bereichs Nachhaltigkeit von EDEKA Südwest, dankte dem Fischereiverband Saar und dem beteiligten Angelsportverein Rammelfangen für das großartige Engagement im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie, die auch von EDEKA Südwest verfolgt werde.  

 

Umweltminister Reinhold Jost verwies auf die erfolgreiche Arbeit des als Körperschaft öffentlichen Rechts agierenden Fischereiverbandes, die den Verband auf eine Stufe mit den Behörden des Saarlandes stelle und diesen als zuverlässigen Partner der jeweiligen Landesregierung ausweise. Der Fischereiverband Saar stelle auch für den privaten Unternehmenssektor ein idealer Partner für Projekte im Bereich des Umwelt-, Arten- und Gewässerschutzes dar mit der Möglichkeit, über den Fischereiverband Saar die ehrenamtliche Arbeit tausender Angler in den Mitgliedsvereinen, wie hier im konkreten Fall des  Angelsportvereins Rammelfangen, zu unterstützen.

 

Verbandspräsident Andreas Schneiderlöchner dankte für die Auszeichnung, die einmal mehr ausdrücke, welch große Bedeutung der in weiten Teilen ehrenamtlichen Arbeit des Fischereiverbandes Saar und seiner Mitgliedsvereine im Saarland zukommt. Der mit der Auszeichnung verbundene Zuschuss in Höhe von 3.000,00 EUR werde zur Projektförderung gezielt eingesetzt.

 

Verbandsvizepräsident Bernd Hoen und Frau Martina Neher von der NLI beschrieben das ausgezeichnete Projekt der „Renaturierung des Wallerfanger Weihers“ mit dem Ziel, den Weiher anschließend mit Teichmuscheln und Bitterlingen zu besetzen als großartiges Vorhaben. Verbandsvize Bernd Hoen, wies darauf hin, dass der Bitterling aufgrund seiner speziellen Fortpflanzungsbiologie, also der Abhängigkeit vom gleichzeitigen Vorkommen bestimmter Muschelarten, im Saarland, wie auch in manchen anderen Regionen Mitteleuropas eine bedrohte Fischart geworden sei und auf der roten Liste gefährdeter Tierarten stehe.      

 

Marktbetreiber Maurice Fuchs zeigte sich erfreut darüber, dass er mit seinem Markt Projekte im aquatischen Lebensraum im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie von EDEKA Südwest aktiv fördern könne. 

 

Beigeordneter Joshua Pawlak fand lobende Worte für die engagierte Arbeit des Verbandes sowie des Angelsportvereins Rammelfangen und sagte seine Unterstützung für die vielfältigen Tätigkeiten im Sinne des Gewässer- und Artenschutzes zu.     

 

1. Anglerflohmarkt der Mitgliedsvereine des Fischereiverbandes Saar am 27.10.2018

Einladung zum Angler-Flohmarkt.pdf
Adobe Acrobat Dokument 498.5 KB

Angeln für Menschen mit Behinderung.

Hier die Ausschreibung für 2018.

Informationen und Anmeldung über den Fischereiverband Saar.

Tel.: 06831/74776

DAFV-Gemeinschaftsangeln für Menschen mit Behinderung am 13. und 14 Juli 2018
Gemeinschaftsangeln für Menschen mit Beh
Adobe Acrobat Dokument 1.2 MB

Fischereiverband Saar auf der "AnJa"             Messe für Angeln und Jagen

 

Vom 23. bis 25. März fand unter Beteiligung des Fischereiverbandes Saar die Messe Angeln und Jagen „AnJa“ in Pirmasens statt. Die Messe kehrte dorthin zurück, nachdem sie in den Jahren  2014 bis 2017 in Saarbrücken stattgefunden hatte, dort jedoch wegen des Wegfalls des Messegeländes, keine geeignete Lokalität mehr gefunden werden konnte. Aus anglerischer Sicht war der Messeverlauf jedoch etwas enttäuschend, da lediglich zwei Angelgeräte- und Futtermittelaussteller den Weg nach Pirmasens gefunden hatten. Selbst der Fischereiverband Rheinland-Pfalz beteiligte sich nicht an der Messe, sodass der Fischereiverband Saar und die befreundeten Angelverbände aus Elsass und Lothringen das Angeln in der gesamten Südwestregion bewarben. Zusammen mit unserem Kooperationspartner „Fishing-King“ berieten wir das interessierte Fachpublikum über die Fischereiliche Ausbildung mittels der Onlineakademie. Mit „Fishing-King“ und  unseren Freunden aus Frankreich führten wir informative und konstruktive Gespräche über zukünftige gemeinsame Projekte. Da die Messe „Angeln und Jagen“ als Plattform einer guten Öffentlichkeitsarbeit für das Angeln an Bedeutung eingebüßt hat, erwägt der Fischereiverband Saar im nächsten Jahr selbst eine Messe für das Angeln im Saarland zu etablieren.  

 

Fotos: Alfred Fontaine

 

Außerordentlich gut besuchter Fischereitag des Saarlandes

 

am 17. März in Bardenbach

 

 

 

Um 10.30 Uhr eröffnete Präsident Andreas Schneiderlöchner den Fischereitag. Anschließend referierte der Verbandsbiologe Sebastian Hoffmann über die „Aalschutzinitiative Saarland“, der Biologe Lothar Kroll vom Landesamt für Umweltschutz Rheinland-Pfalz über „25 Jahre Schadstoffuntersuchungen in Flussfischen der Saar und Mosel“. Hieran schloss sich nach der Mittagspause der Vortrag von Sebastian Hoffmann über „Populationsgenetische Untersuchungen an Bachforellen im Saarland“ an. Den Abschluss bildete der von Stefan Jäger, Dipl.-Biologe und Vorsitzender der Kormorankommission des Deutschen Fischereiverbandes über „Der lange Weg zum Kormoran-Management, Bestandsaufnahme und Perspektiven“.

 

Als wichtigste Ergebnisse der jeweils anschließenden Diskussionsrunden können festgehalten werden:

 

Das Umweltministerium des Saarlandes und der BUND Saar stimmen mit dem FVS überein, dass dringender Handlungsbedarf im Hinblick auf die drohende Ausrottung von einheimischen Flussfischarten durch den großen Fraßdruck des Kormorans besteht.

 

Weiter erachten FVS und BUND Saar eine ungefilterte Einleitung von Grubenwässer in die saarländischen Flusssysteme im Hinblick auf die zu erwartende erhöhte Belastung von Fischen mit krebserregendem PCB als unverantwortlich.

 

Es besteht im Übrigen Einvernehmen dahingehend, dass die im FVS organisierten Anglerinnen und Angler auf der Grundlage fundierter Ausbildung mit abschließender Prüfung im Gewässer- und Fischartenschutz wertvolle Dienste leisten und deshalb in Zukunft gemeinsam mit dem BUND Saar mit dem Zeil einer Verbesserung des Zustandes der saarländischen Gewässer agieren.

 

Einvernehmen besteht schließlich auch in der Bewertung des Angelns als der art- und tierschutzgerechtesten Form der Gewinnung des gesunden Nahrungsmittels Fisch.

 

In Bezug auf den Angelvorgang stellte Präsident Andreas Schneiderlöchner klar, dass dieser dem Fisch grundsätzlich weder Schmerz noch Leid zufügt, da Fische zwar über eine Fähigkeit zur Reizwahrnehmung verfügen, jedoch nicht über eine Empfindbarkeit, die mit menschlichen Maßstäben beurteilbar ist.

 

Umweltminister Reinhold Jost hielt würdige den FVS in seinen Grußworten als engagierten und zuverlässigen Partner der Landesregierung und des Landesamtes für Umwelt- und Verbraucherschutz. Anke Rehlinger, die stellvertretende Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin des Saarlandes, würdigte als SPD-Landesparteivorsitzende den FVS als Interessenvertretung der organisierten Angler, der nach Umwandlung in eine Körperschaft öffentlichen Rechts in vorbildlicher Weise auch seinem öffentlichen Auftrag nachkomme und selbst im Rahmen der Ausbildung zur Anglerin über die Online-Akademie erlebt habe, wie fundiert und orientiert am Tierwohl im FVS gearbeitet werde. Die Geschäftsführerin der Tierschutzstiftung Saar, Claudia Behnisch-Hartz, stellte die Zusammenarbeit mit dem FVS in Tierschutz- und Jugendprojekten in den Vordergrund und verwies auf den Umstand, dass Präsident Andreas Schneiderlöchner als aktueller Vorsitzender der Tierschutzstiftung das von seinem Vorgänger, Ehrenpräsident Werner Becker, erarbeitete gute Verhältnis der Tiernutz- und Tierschutzverbände weiter vorantreibe. Als Hausherr und Ortsvorsteher von Bardenbach stellte Christian Ritz das Dorf Bardenbach mit seinen zahlreichen vitalen Vereinen vor, wozu als Ausrichter des Fischereitages der ASV Biehl-Bardenbach mit dem Vorsitzenden Karl Würth gehört. Es schlossen sich die würdigenden Grußworte der SPD-Landtagsabgeordneten Pia Döring, die der Verbandsführung ein enormes Engagement für das Angeln sowie die Anglerinnen und Angler in den Vereinen bestätigte, an. Die SPD-Landtagsabgeordnete Martina Holzner würdigte die enormen Anstrengungen der Anglerinnen und Angler für das Gemeinwohl, was sich in den anspruchsvollen Vorträgen am Fischereitag einmal mehr gezeigt habe. Von den befreundeten Naturschutzverbänden richtete sodann der stellvertretenden Vorsitzende des BUND Saar Michael Grittmann seine Grußworte an die Versammlung, wobei dieser die gemeinsamen Gewässerschutzinteressen betonte. Der stellvertretenden Landesjägermeister der VJS, Edgar Kuhn, ging in seiner Rede auf die gute Zusammenarbeit und die seit Jahrzehnten gewachsenen Freundschaften in den Verbandsspitzen ein.

 

Umweltminister Reinhold Jost übernahm sodann mit dem Schriftführer des FVS Joachim Krotten die anstehende Ehrungen mit dem goldenen Ehrenzeichen des DAFV. Für besondere Verdienste im Sinne des Angelns wurden geehrt: Dr. Klaus Gerber, Bernd Fontaine, Bernd Hoen und Andreas Schneiderlöchner.

 

Einstimmig wurde sodann der Vorstand des FVS im nichtöffentlichen Teil der Mitgliederversammlung für das sehr positive Geschäftsjahr 2017 entlastet und der Haushaltsplan 2019 beschlossen.

 

Abschließend richtete Präsident Andreas Schneiderlöchner Worte herzlichen Dankes an seine Vorstandskollegen und Mitarbeiter im FVS, explizit dankte Schneiderlöchner seinem Vizepräsidenten Bernd Hoen für die aufopferungsvoll geleistete Unterstützung, die weit über die normale Tätigkeit eines Ehrenamtlers hinausgegangen sei. Klarstellend verwies Schneiderlöchner darauf, dass der FVS für die Angler in den Mitgliedsvereinen, die den Großteil der natürlichen Gewässer bewirtschaften und pflegen, arbeite und nicht umgekehrt. Besondere Worte des Dankes richtete Schneiderlöchner an die Freunde und Förderer des Angelns in Politik, Verwaltung und Medien, die der Einladung nach Bardenbach gefolgt waren.

 

Leider waren keine Vertreter der CDU-Landtagsfraktion und der Fraktion „Die Linken“ der Einladung des FVS zum Fischereitag des Saarlandes gefolgt.

 

Fotos: Alfred Fontaine

Aus aktuellem Anlass weisen wir auf eine wichtige Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Sachsen-Anhalt zur dortigen Kormoranverordnung hin. Diese Entscheidung ist richtungsweisend für den Schutz bedrohter einheimischer Fischarten! Die entsprechende Pressemeldung links unter einem separaten Menüpunkt!

Neu! Mit der Onlineakademie zur Fischerprüfung!

Die staatliche Fischerprüfung ist seit dem 1.6.2017 um eine Onlineakademie erweitert
Die staatliche Fischerprüfung im Saarla
Adobe Acrobat Dokument 536.8 KB
Fischereischein machen im Saarland. So geht`s!
Der Weg zum Angelschein im Saarland.pdf
Adobe Acrobat Dokument 678.4 KB

Fischereiverband Saar und Angelschule Fishing-King stellen sich vor. Hier das Video:

Fischereiverband Saar besichtigte Landtag des Saarlandes

Der Einladung des Vizepräsidenten des Landtages des Saarlandes, Herrn Günter Heinrich, folgend, besichtigte eine Gruppe des Fischereiverbandes Saar am 14. November den Landtag des Saarlandes. Herzlichen Dank für den freundlichen Empfang und die informative Führung.

 

Foto: Alfred Fontaine

 

Müll statt Zander und Barsch

Traditionsgemäß beteiligen sich die Angler des Fischereiverbandes Saar an der Umweltschutzaktion „Picobello“, die eigentlich im Frühjahr stattfindet. Um jedoch die zu dieser Zeit auflebende heimische Flora und Fauna, insbesondere Brutvögel an den Ufern der Saar nicht zu stören, findet die durch den Fischereiverband Saar im Zusammenwirken mit den Saarpächtern (ASV Saarbrücken, AGV Völklingen, VAF Saarlouis-Ensdorf, ASV Beckingen und der PG Untere Saar) koordinierte Reinigungsmaßnahme im Winter statt.  Dass Umweltschutz bei den Anglern Ehrensache ist, wurde am Samstag, 18. November 2017, wieder unter Beweis gestellt. Hunderte von Anglern beteiligten sich an dem alljährlichen Reinigungseinsatz. Mit im „Boot“ sind setz auch die Kommunen, die Fahrzeuge und Mitarbeiter für den Abtransport des eingesammelten Mülls bereitstellen. Aufgesammelt wurden ganze Lkw-Ladungen Unrat und Müll. Das Spektrum reichte dabei von Getränkedosen und Kunststoffflaschen über ganze Müllsäcke bis hin zu Möbeln, Altreifen und sogar Ölkanistern und Elektroschrott.

Fotos: Alfred Fontaine

 

Zanderbesatz als Gegenmaßnahme gegen die Ausbreitung der

 

 Schwarzmundgrundel

 

Um der invasiven Fischart „Schwarzmundgrundel“ entgegen zu wirken, hat der Fischereiverband Saar in Kooperation mit den angeschlossenen Pachtgemeinschaften, die „Vereinigten Angelfreunde Saarlouis-Ensdorf“, der „ASV Saarbrücken“,  die „AGV Völklingen“, der „ASV Beckingen“  und die „Pachtgemeinschaft Untere Saar“ Mitte Oktober einen Zanderbesatz in der Saar vorgenommen.  Die Schwarzmundgrundel ist über die Flüsse Osteuropas  vom kaspischen Meer her zugewandert und hat inzwischen viele  mitteleuropäische Gewässer regelrecht verseucht. Aufgrund ihrer explosionsartigen Vermehrung – Schwarzmundgrundel laicht im Jahr  bis zu fünf Mal ab – ist sie inzwischen zu einer ernsten Bedrohung der  heimischen Fischwelt geworden, denn die gefräßigen  Zuwanderer ernähren sich bevorzugt  von Fischlaich. Der Zander soll die Ausbreitung der Schwarzmundgrundel stoppen. Dieser  Raubfisch, auch Sander,  Schill, Hechtbarsch, Zahnmaul oder Fogasch genannt, gehört zur Familie der  Barsche. Die mittlere Länge beträgt 40 bis 50 Zentimeter, er kann aber bis zu 1,30 Meter lang und bis zu 19 Kilo schwer werden. Dabei wird er  bis zu 20 Jahre alt. Der Zander erhält gegenüber  dem Hecht zunehmende Bedeutung als Raubfisch, weil er problemlos in den  von Menschen gestalteten Flusssystemen  ablaichen und  sich zudem dank seiner ausgeprägten Sehfähigkeit auch in trüben Gewässern und in relativer Dunkelheit bestens behaupten kann. Zudem  verfügt der Zander gegenüber dem Barsch über ein deutlich besseres Gehör. Durch seine Vorliebe für kleine Fische, bedingt durch das relativ kleine Maul, ist der Zander der ideale Jäger für die Schwarzmundgrundel, die inzwischen in großen Mengen  auch in der Saar vorkommt und hier schon zu einer wahren Plage geworden ist. Da der schnell wachsende Räuber  zudem  als  hoch geschätzter Speisefisch gilt, ist er bei den Anglern  zudem besonders gerne gesehen. Fast 3000  Exemplare, einjährig und bis zu zehn Zentimeter groß, wurden jetzt  in der Saar ausgesetzt. Koordiniert wurde die Zanderbesatzaktion durch Bernd Hoen, den stellvertretenden Präsidenten des Fischereierbandes  Saar, der sich besonders  über die hervorragende Qualität der vom bayrischen Fischzüchter Peter Gerstner aus Obervolkach freute. Rund 8000 Euro kostet die saarländischen Angler diese Besatzaktion  an den  fünf verschiedenen Standorten. „Gut investiertes Geld,“ ist sich Bernd Hoen sicher,  der sich gute  Erfolge in  der Bekämpfung der Schwarzmundgrundel durch den Zander verspricht. Nicht zuletzt deshalb soll im nächsten Jahr die Besatzaktion fortgesetzt werden.

 

Fotos: Rolf Ruppenthal