HERZLICH WILLKOMMEN

bei den saarländischen Anglerinnen und Anglern!

Angeln ist ein Grundrecht und ein wichtiger Beitrag für den Naturschutz sowie ein in Jahrtausenden historisch gewachsenes Kulturgut.

"Umwelttag Wasser" des Fischereiverbandes Saar

 

Am 17.11.2018 führte der Fischereiverband Saar mit seinen Mitgliedsvereinen an Saar, Nied, Blies und Prims seine alljährliche Reinigungsaktion durch. Mit dem Umwelt-Staatssekretär Roland Krämer besuchte das Präsidium die einzelnen Treffpunkte der Vereine. Allein an der Saar waren mehr als 500 Angler unterwegs, um den Wohlstandsmüll zu beseitigten. Dabei legten die engagierten Mitglieder besonderes Augenmerk darauf, ob an den Ufern der Fließgewässer auch Angelmaterial wie Köderdosen, Schnüre usw. aufzufinden waren. Es zeigte sich insgesamt, dass die Aufklärungsarbeit des Fischereiverbandes Saar dazu geführt hat, dass die Angler sehr sensibel mit diesem Thema umgehen. Insgesamt ist die Menge des vorgefundenen Mülls etwas rückläufig, jedoch finden sich immer wieder Brennpunkte an denen Umweltsünder ihren Hausmüll tütenweise entsorgen. Staatssekretär Krämer dankte den engagierten Anglern für ihren Einsatz im Sinne des Gewässerschutzes und bekräftigte einmal mehr, dass das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz im Fischereiverband Saar einen zuverlässigen und sehr effizient arbeitenden Partner sehe.   

Umweltpreis für Angelfreunde Langenstein e.V.

Mit den Angelfreunden Langenstein erhielt in Mainz vor kurzem einer der engagierten Mitgliedsvereine des Fischereiverbandes Saar in Rheinland-Pfalz die hohe Auszeichnung mit dem Umweltpreis 2018 des Landes Rheinland-Pfalz von Umweltministerin Ulrike Höfken für die Bachpatenschaft an einem Teilbereich des Simmerbachs und einiger kleiner Nebengewässer. Mit der regelmäßigen Kontrolle der Wasserqualität und dem Einsatz gegen eindringende Krebse und Neophyten trägt der Verein zum Schutz der Gewässer. bei.    

Fischereiverband Saar und proWin im Biotopprojekt aktiv!

Das Biotopprojekt mit unserem Kooperationspartner proWin geht in die Realisierungsphase. Nachdem ein Biotop in Dillingen fertiggestellt worden war, folgt jetzt ein weiteres in Neunkirchen. Herzlichen Dank an unseren Kooperationspartner sowie den Angelsportverein Neunkirchen für die Unterstützung. Es sollen noch 28 Biotope folgen.

Investition in den Fuhrpark des Fischereiverbandes Saar

Am 04.10.2018 ist der neue Kastenwagen Ford Transit Courier an den Verband ausgeliefert worden. Damit ist gewährleistet, dass der Fischereiverband seinen vielfältigen Aufgaben im Rahmen der Betreuung seiner Mitgliedsvereine und den umfangreichen Aufgaben im Gewässerschutz auch in Zukunft nachkommen kann.

 

Fischereiverband Saar gewinnt auch im Jahre 2018 Wettbewerb um herausragende Naturschutzprojekte der EDEKA Südwest

 

 

 

 

 

Die alljährliche Ausschreibung des Wettbewerbs erfolgt gemeinsam mit NatureLife-International“ (NLI) der Stiftung für Umwelt, Bildung und Nachhaltigkeit (http://www.naturelife-international.org). Ausgezeichnet und gefördert werden Projekte, die sich mit dem Erhalt, der Schaffung, der Renaturierung und dem Schutz von Biotopen und Lebensräumen für Wildtiere und Wildpflanzen befassen und dazu dienen, die Kulturlandschaft im Südwesten Deutschlands kontinuierlich zu fördern und zu verbessern.

 

Die Auszeichnung des Fischereiverbands Saar erfolgte am 27.07.2018 im EDEKA-Markt in Rehlingen. Michaela Meyer, Geschäftsleiterin des Bereichs Nachhaltigkeit von EDEKA Südwest, dankte dem Fischereiverband Saar und dem beteiligten Angelsportverein Rammelfangen für das großartige Engagement im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie, die auch von EDEKA Südwest verfolgt werde.  

 

Umweltminister Reinhold Jost verwies auf die erfolgreiche Arbeit des als Körperschaft öffentlichen Rechts agierenden Fischereiverbandes, die den Verband auf eine Stufe mit den Behörden des Saarlandes stelle und diesen als zuverlässigen Partner der jeweiligen Landesregierung ausweise. Der Fischereiverband Saar stelle auch für den privaten Unternehmenssektor ein idealer Partner für Projekte im Bereich des Umwelt-, Arten- und Gewässerschutzes dar mit der Möglichkeit, über den Fischereiverband Saar die ehrenamtliche Arbeit tausender Angler in den Mitgliedsvereinen, wie hier im konkreten Fall des  Angelsportvereins Rammelfangen, zu unterstützen.

 

Verbandspräsident Andreas Schneiderlöchner dankte für die Auszeichnung, die einmal mehr ausdrücke, welch große Bedeutung der in weiten Teilen ehrenamtlichen Arbeit des Fischereiverbandes Saar und seiner Mitgliedsvereine im Saarland zukommt. Der mit der Auszeichnung verbundene Zuschuss in Höhe von 3.000,00 EUR werde zur Projektförderung gezielt eingesetzt.

 

Verbandsvizepräsident Bernd Hoen und Frau Martina Neher von der NLI beschrieben das ausgezeichnete Projekt der „Renaturierung des Wallerfanger Weihers“ mit dem Ziel, den Weiher anschließend mit Teichmuscheln und Bitterlingen zu besetzen als großartiges Vorhaben. Verbandsvize Bernd Hoen, wies darauf hin, dass der Bitterling aufgrund seiner speziellen Fortpflanzungsbiologie, also der Abhängigkeit vom gleichzeitigen Vorkommen bestimmter Muschelarten, im Saarland, wie auch in manchen anderen Regionen Mitteleuropas eine bedrohte Fischart geworden sei und auf der roten Liste gefährdeter Tierarten stehe.      

 

Marktbetreiber Maurice Fuchs zeigte sich erfreut darüber, dass er mit seinem Markt Projekte im aquatischen Lebensraum im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie von EDEKA Südwest aktiv fördern könne. 

 

Beigeordneter Joshua Pawlak fand lobende Worte für die engagierte Arbeit des Verbandes sowie des Angelsportvereins Rammelfangen und sagte seine Unterstützung für die vielfältigen Tätigkeiten im Sinne des Gewässer- und Artenschutzes zu.     

 

1. Anglerflohmarkt der Mitgliedsvereine des Fischereiverbandes Saar am 27.10.2018

Einladung zum Angler-Flohmarkt.pdf
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Angeln für Menschen mit Behinderung.

Hier die Ausschreibung für 2018.

Informationen und Anmeldung über den Fischereiverband Saar.

Tel.: 06831/74776

DAFV-Gemeinschaftsangeln für Menschen mit Behinderung am 13. und 14 Juli 2018
Gemeinschaftsangeln für Menschen mit Beh
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Fischereiverband Saar auf der "AnJa"             Messe für Angeln und Jagen

 

Vom 23. bis 25. März fand unter Beteiligung des Fischereiverbandes Saar die Messe Angeln und Jagen „AnJa“ in Pirmasens statt. Die Messe kehrte dorthin zurück, nachdem sie in den Jahren  2014 bis 2017 in Saarbrücken stattgefunden hatte, dort jedoch wegen des Wegfalls des Messegeländes, keine geeignete Lokalität mehr gefunden werden konnte. Aus anglerischer Sicht war der Messeverlauf jedoch etwas enttäuschend, da lediglich zwei Angelgeräte- und Futtermittelaussteller den Weg nach Pirmasens gefunden hatten. Selbst der Fischereiverband Rheinland-Pfalz beteiligte sich nicht an der Messe, sodass der Fischereiverband Saar und die befreundeten Angelverbände aus Elsass und Lothringen das Angeln in der gesamten Südwestregion bewarben. Zusammen mit unserem Kooperationspartner „Fishing-King“ berieten wir das interessierte Fachpublikum über die Fischereiliche Ausbildung mittels der Onlineakademie. Mit „Fishing-King“ und  unseren Freunden aus Frankreich führten wir informative und konstruktive Gespräche über zukünftige gemeinsame Projekte. Da die Messe „Angeln und Jagen“ als Plattform einer guten Öffentlichkeitsarbeit für das Angeln an Bedeutung eingebüßt hat, erwägt der Fischereiverband Saar im nächsten Jahr selbst eine Messe für das Angeln im Saarland zu etablieren.  

 

Fotos: Alfred Fontaine

 

Außerordentlich gut besuchter Fischereitag des Saarlandes

 

am 17. März in Bardenbach

 

 

 

Um 10.30 Uhr eröffnete Präsident Andreas Schneiderlöchner den Fischereitag. Anschließend referierte der Verbandsbiologe Sebastian Hoffmann über die „Aalschutzinitiative Saarland“, der Biologe Lothar Kroll vom Landesamt für Umweltschutz Rheinland-Pfalz über „25 Jahre Schadstoffuntersuchungen in Flussfischen der Saar und Mosel“. Hieran schloss sich nach der Mittagspause der Vortrag von Sebastian Hoffmann über „Populationsgenetische Untersuchungen an Bachforellen im Saarland“ an. Den Abschluss bildete der von Stefan Jäger, Dipl.-Biologe und Vorsitzender der Kormorankommission des Deutschen Fischereiverbandes über „Der lange Weg zum Kormoran-Management, Bestandsaufnahme und Perspektiven“.

 

Als wichtigste Ergebnisse der jeweils anschließenden Diskussionsrunden können festgehalten werden:

 

Das Umweltministerium des Saarlandes und der BUND Saar stimmen mit dem FVS überein, dass dringender Handlungsbedarf im Hinblick auf die drohende Ausrottung von einheimischen Flussfischarten durch den großen Fraßdruck des Kormorans besteht.

 

Weiter erachten FVS und BUND Saar eine ungefilterte Einleitung von Grubenwässer in die saarländischen Flusssysteme im Hinblick auf die zu erwartende erhöhte Belastung von Fischen mit krebserregendem PCB als unverantwortlich.

 

Es besteht im Übrigen Einvernehmen dahingehend, dass die im FVS organisierten Anglerinnen und Angler auf der Grundlage fundierter Ausbildung mit abschließender Prüfung im Gewässer- und Fischartenschutz wertvolle Dienste leisten und deshalb in Zukunft gemeinsam mit dem BUND Saar mit dem Zeil einer Verbesserung des Zustandes der saarländischen Gewässer agieren.

 

Einvernehmen besteht schließlich auch in der Bewertung des Angelns als der art- und tierschutzgerechtesten Form der Gewinnung des gesunden Nahrungsmittels Fisch.

 

In Bezug auf den Angelvorgang stellte Präsident Andreas Schneiderlöchner klar, dass dieser dem Fisch grundsätzlich weder Schmerz noch Leid zufügt, da Fische zwar über eine Fähigkeit zur Reizwahrnehmung verfügen, jedoch nicht über eine Empfindbarkeit, die mit menschlichen Maßstäben beurteilbar ist.

 

Umweltminister Reinhold Jost hielt würdige den FVS in seinen Grußworten als engagierten und zuverlässigen Partner der Landesregierung und des Landesamtes für Umwelt- und Verbraucherschutz. Anke Rehlinger, die stellvertretende Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin des Saarlandes, würdigte als SPD-Landesparteivorsitzende den FVS als Interessenvertretung der organisierten Angler, der nach Umwandlung in eine Körperschaft öffentlichen Rechts in vorbildlicher Weise auch seinem öffentlichen Auftrag nachkomme und selbst im Rahmen der Ausbildung zur Anglerin über die Online-Akademie erlebt habe, wie fundiert und orientiert am Tierwohl im FVS gearbeitet werde. Die Geschäftsführerin der Tierschutzstiftung Saar, Claudia Behnisch-Hartz, stellte die Zusammenarbeit mit dem FVS in Tierschutz- und Jugendprojekten in den Vordergrund und verwies auf den Umstand, dass Präsident Andreas Schneiderlöchner als aktueller Vorsitzender der Tierschutzstiftung das von seinem Vorgänger, Ehrenpräsident Werner Becker, erarbeitete gute Verhältnis der Tiernutz- und Tierschutzverbände weiter vorantreibe. Als Hausherr und Ortsvorsteher von Bardenbach stellte Christian Ritz das Dorf Bardenbach mit seinen zahlreichen vitalen Vereinen vor, wozu als Ausrichter des Fischereitages der ASV Biehl-Bardenbach mit dem Vorsitzenden Karl Würth gehört. Es schlossen sich die würdigenden Grußworte der SPD-Landtagsabgeordneten Pia Döring, die der Verbandsführung ein enormes Engagement für das Angeln sowie die Anglerinnen und Angler in den Vereinen bestätigte, an. Die SPD-Landtagsabgeordnete Martina Holzner würdigte die enormen Anstrengungen der Anglerinnen und Angler für das Gemeinwohl, was sich in den anspruchsvollen Vorträgen am Fischereitag einmal mehr gezeigt habe. Von den befreundeten Naturschutzverbänden richtete sodann der stellvertretenden Vorsitzende des BUND Saar Michael Grittmann seine Grußworte an die Versammlung, wobei dieser die gemeinsamen Gewässerschutzinteressen betonte. Der stellvertretenden Landesjägermeister der VJS, Edgar Kuhn, ging in seiner Rede auf die gute Zusammenarbeit und die seit Jahrzehnten gewachsenen Freundschaften in den Verbandsspitzen ein.

 

Umweltminister Reinhold Jost übernahm sodann mit dem Schriftführer des FVS Joachim Krotten die anstehende Ehrungen mit dem goldenen Ehrenzeichen des DAFV. Für besondere Verdienste im Sinne des Angelns wurden geehrt: Dr. Klaus Gerber, Bernd Fontaine, Bernd Hoen und Andreas Schneiderlöchner.

 

Einstimmig wurde sodann der Vorstand des FVS im nichtöffentlichen Teil der Mitgliederversammlung für das sehr positive Geschäftsjahr 2017 entlastet und der Haushaltsplan 2019 beschlossen.

 

Abschließend richtete Präsident Andreas Schneiderlöchner Worte herzlichen Dankes an seine Vorstandskollegen und Mitarbeiter im FVS, explizit dankte Schneiderlöchner seinem Vizepräsidenten Bernd Hoen für die aufopferungsvoll geleistete Unterstützung, die weit über die normale Tätigkeit eines Ehrenamtlers hinausgegangen sei. Klarstellend verwies Schneiderlöchner darauf, dass der FVS für die Angler in den Mitgliedsvereinen, die den Großteil der natürlichen Gewässer bewirtschaften und pflegen, arbeite und nicht umgekehrt. Besondere Worte des Dankes richtete Schneiderlöchner an die Freunde und Förderer des Angelns in Politik, Verwaltung und Medien, die der Einladung nach Bardenbach gefolgt waren.

 

Leider waren keine Vertreter der CDU-Landtagsfraktion und der Fraktion „Die Linken“ der Einladung des FVS zum Fischereitag des Saarlandes gefolgt.

 

Fotos: Alfred Fontaine

Aus aktuellem Anlass weisen wir auf eine wichtige Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Sachsen-Anhalt zur dortigen Kormoranverordnung hin. Diese Entscheidung ist richtungsweisend für den Schutz bedrohter einheimischer Fischarten! Die entsprechende Pressemeldung links unter einem separaten Menüpunkt!

Neu! Mit der Onlineakademie zur Fischerprüfung!

Die staatliche Fischerprüfung ist seit dem 1.6.2017 um eine Onlineakademie erweitert
Die staatliche Fischerprüfung im Saarla
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Fischereischein machen im Saarland. So geht`s!
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Fischereiverband Saar und Angelschule Fishing-King stellen sich vor. Hier das Video:

Neujahrsempfang des Fischereiverbandes Saar

 

Traditionsgemäß fand der Neujahrsempfang des Fischereiverbandes Saar am 12.01.2018 in der idyllischen Tabaksmühle in Saarbrücken statt. Hausherr Thomas Bruch zeigte sich erfreut darüber, dass der Fischereiverband Saar diese Veranstaltung seit der Eröffnung des Restaurants im Jahre 1998 dort abhielt und machte einen Ausflug in die Historie der Tabaksmühle.  Präsident Andreas Schneiderlöchner begrüßte sodann die einzelnen Gäste in ihren politischen und ehrenamtlichen Funktionen und stellte heraus, dass der Empfang in erster Linie ein Dankeschön für die aufopferungsvoll erbrachte Arbeit der ehrenamtlich tätigen Vorstands- und Referatskolleginnen und Kollegen bedeute. Schneiderlöchner dankte den anwesenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Fischereiverbandes Saar für die gute und vertrauensvolle Arbeit im abgelaufenen Jahr. Im Hinblick auf den Status einer Körperschaft öffentlichen Rechts führte Schneiderlöchner aus, dass der Verband ein großes Spektrum von hoheitlichen Aufgaben übernommen habe, jedoch auch seiner Aufgabe als  Interessenvertretung der organisierten Angler im Saarland gerecht werde. Sowohl in Richtung des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz sowie des Landesamtes für Umwelt und Arbeitsschutz einerseits, als auch in Bezug auf die Verbindungen des Fischereiverbandes Saar zu seinen Mitgliedsvereinen bescheinigte der Präsident für das abgelaufene Jahr ausnahmslos eine Atmosphäre der gegenseitigen Unterstützung und des Vertrauens. Den Vertretern des NABU dankte Schneiderlöchner für die immer sachlich geführte Diskussion, die die tierschutzgerechte Nutzung der Tiere zu keinem Zeitpunkt in Abrede stelle. Auch in der Diskussion um den fischartengefährdenden Bestand des Kormorans und der zu treffenden Artenschutzmaßnahmen zeigte sich Schneiderlöchner optimistisch, dass sich keine Natur- und Tierschutzorganisation auf eine ideologiegeprägte Debatte beschränken wird. Unter den Gästen weilte der Minister für Umwelt und Verbraucherschutz Reinhold Jost mit einigen Bediensteten, der Vizepräsident des Landtages Günter Heinrich, die Mitglieder des Landtages Dr. Magnus Jung (SPD), Astrid Schramm (Die Linke), die Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Saarbrücken Charlotte Britz, der Staatssekretär Roland Krämer, der Präsident der Landwirtschaftskammer Richard Schreiner, der Leiter des Wasser- und Schifffahrtamtes Saarbrücken Albert Schöpflin, die Geschäftsführer des EVS Michael Philippi und Georg Jungmann, die Vertreterinnen des Landessportverbandes Sigrid Baltes-Dräger und Ihres Lonsdorfer, der Landesjägermeister Josef Schneider sowie sein Stellvertreter, die Vorsitzende des Verwaltungsrates der Landestierschutzstiftung Ingrid Seidel, die Landesbierkönigin Bianca Molitor und einige Vorstände der Mitgliedsvereine. Schneiderlöchner begrüßte herzlich den Vizepräsidenten des Verbandes hessischer Fischer Thomas Hof unter den Gästen. Mit dem Hinweis darauf, dass zu Beginn des Jahres 2018 der Angel-Fischerei-Verband Rheinland-Pfalz als Mitglied dem Fischereiverband Saar beigetreten ist, freute sich der Präsident den 1. Vorsitzenden Werner Kaucher begrüßen zu können. Schneiderlöchner stellte sodann einige Highlights des vergangenen Verbandsjahres heraus, insbesondere die Schaffung einer Onlineausbildung in Kooperation mit der Angelschule Fishing-King, die Entwicklung einer Datenbank zur Mitgliedererfassung für den eingeführten digitalen Mitgliedsausweis, die abgeschlossene Sanierung des Schulungs- und des Werkstattgebäudes sowie den Einstieg in die Aufzucht bestandsgefährdeter einheimischer Fischarten. Den anwesenden Vertretern des Angelsportverein Fraulautern Robert Michalik und Rudolf Irsch dankte der Präsident für die unentgeltliche Zurverfügungstellung der Aufzuchtanlage. Nicht zuletzt begrüßte Schneiderlöchner den Leiter der Arbeitsgemeinschaft an der Gemeinschaftsschule in Orscholz Michael Sendelbach und der Gemeinschaftsschule in Saarwellingen Michael Roth und dankte diesen herzlich für ihre naturpädagogisch sehr wertvolle Tätigkeit. Präsident Schneiderlöchner dankte seinen Präsidiumsmitgliedern, allen voran Bernd Hoen, für die angenehme und kollegiale Zusammenarbeit, die den Schlüssel der erfolgreichen Arbeit des Fischereiverbandes Saar  in der Zeit der Verantwortungsübernahme darstelle. In den anschließenden Grußworten lobte der Minister für Umwelt und Verbraucherschutz Reinhold Jost die Verbandsführung für die gute und erfolgreiche Arbeit im Sinne des Gewässer- und Artenschutzes. Der Vizepräsident des Landtages des Saarlandes  Günter Heinrich und die Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Saarbrücken Charlotte Britz bestätigten diese Einschätzung und bescheinigten dem Fischereiverband Saar, den im Jahre 2006 verliehenen Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, in den darauffolgenden Jahren jederzeit gerecht geworden zu sein.

 

Der neue digitale Mitgliedsausweis kommt zum 1.1.2018

 

Wie bereits angekündigt, führt der Fischereiverband Saar zum 1.1.2018 einen neuen digitalen Mitgliedsausweis im Scheckkartenformat ein. Die Ausweise werden gerade nach den eingegangenen Mitgliederlisten der Mitgliedsvereine erstellt. Auf der Vorderseite wird noch der Vereinsname, der Vor- und Zuname und das Geburtsdatum des Anglers aufgedruckt. Die Rückseite belegt der Kooperationspartner dieses Projektes. Verschickt werden die Ausweise an die Mitgliedsvereine, die diese an die Vereinsmitglieder weiterleiten.  

Hegeplan Blies

Der Fischereiverband Saar erarbeitet im Auftrag des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz einen Hegeplan für die Blies. In die Erstellung des Hegeplanes sind die Vereine als Pächter der Blies eingebunden. Am 7.1.2018 fand ein Treffen mit den Vereinen an der Weiheranlage des Angelsportverein Neunkirchen im Binsental statt, um sich mit den Vereinen zu besprechen und diese zu Informieren. Die Vereine tragen mit ihren fischereilichen Daten sowie den Ortskenntnissen wesentlich zur Qualität des Hegeplanes bei. Von Seiten des Fischereiverbandes Saar nahm der Präsident Andreas Schneiderlöchner sowie der Verbandsbiologe Sebastian Hoffmann teil. Der Hegeplan stellt ein dynamisches Instrument dar, das ständig fortgeschrieben wird und soll den Vereinen bei der Hegeverpflichtung eine wesentliche Hilfestellung geben. Der Vorsitzende des Angelsportverein Neunkirchen, Wolfgang Ewertz, erhielt vom Präsidenten mehr als 500 Exemplare des digitalen Mitgliedsausweises für die Mitglieder seines Vereins überreicht, sodass der Angelsportverein Neunkirchen als einer der ersten Vereine mit der neuen Technik ausgestattet ist. Der Fischereiverband Saar hat als erster Landesverband in Deutschland den digitalen Ausweis eingeführt.       

Fischereiverband Saar besichtigte Landtag des Saarlandes

Der Einladung des Vizepräsidenten des Landtages des Saarlandes, Herrn Günter Heinrich, folgend, besichtigte eine Gruppe des Fischereiverbandes Saar am 14. November den Landtag des Saarlandes. Herzlichen Dank für den freundlichen Empfang und die informative Führung.

 

Foto: Alfred Fontaine

 

Müll statt Zander und Barsch

Traditionsgemäß beteiligen sich die Angler des Fischereiverbandes Saar an der Umweltschutzaktion „Picobello“, die eigentlich im Frühjahr stattfindet. Um jedoch die zu dieser Zeit auflebende heimische Flora und Fauna, insbesondere Brutvögel an den Ufern der Saar nicht zu stören, findet die durch den Fischereiverband Saar im Zusammenwirken mit den Saarpächtern (ASV Saarbrücken, AGV Völklingen, VAF Saarlouis-Ensdorf, ASV Beckingen und der PG Untere Saar) koordinierte Reinigungsmaßnahme im Winter statt.  Dass Umweltschutz bei den Anglern Ehrensache ist, wurde am Samstag, 18. November 2017, wieder unter Beweis gestellt. Hunderte von Anglern beteiligten sich an dem alljährlichen Reinigungseinsatz. Mit im „Boot“ sind setz auch die Kommunen, die Fahrzeuge und Mitarbeiter für den Abtransport des eingesammelten Mülls bereitstellen. Aufgesammelt wurden ganze Lkw-Ladungen Unrat und Müll. Das Spektrum reichte dabei von Getränkedosen und Kunststoffflaschen über ganze Müllsäcke bis hin zu Möbeln, Altreifen und sogar Ölkanistern und Elektroschrott.

Fotos: Alfred Fontaine

 

Zanderbesatz als Gegenmaßnahme gegen die Ausbreitung der

 

 Schwarzmundgrundel

 

Um der invasiven Fischart „Schwarzmundgrundel“ entgegen zu wirken, hat der Fischereiverband Saar in Kooperation mit den angeschlossenen Pachtgemeinschaften, die „Vereinigten Angelfreunde Saarlouis-Ensdorf“, der „ASV Saarbrücken“,  die „AGV Völklingen“, der „ASV Beckingen“  und die „Pachtgemeinschaft Untere Saar“ Mitte Oktober einen Zanderbesatz in der Saar vorgenommen.  Die Schwarzmundgrundel ist über die Flüsse Osteuropas  vom kaspischen Meer her zugewandert und hat inzwischen viele  mitteleuropäische Gewässer regelrecht verseucht. Aufgrund ihrer explosionsartigen Vermehrung – Schwarzmundgrundel laicht im Jahr  bis zu fünf Mal ab – ist sie inzwischen zu einer ernsten Bedrohung der  heimischen Fischwelt geworden, denn die gefräßigen  Zuwanderer ernähren sich bevorzugt  von Fischlaich. Der Zander soll die Ausbreitung der Schwarzmundgrundel stoppen. Dieser  Raubfisch, auch Sander,  Schill, Hechtbarsch, Zahnmaul oder Fogasch genannt, gehört zur Familie der  Barsche. Die mittlere Länge beträgt 40 bis 50 Zentimeter, er kann aber bis zu 1,30 Meter lang und bis zu 19 Kilo schwer werden. Dabei wird er  bis zu 20 Jahre alt. Der Zander erhält gegenüber  dem Hecht zunehmende Bedeutung als Raubfisch, weil er problemlos in den  von Menschen gestalteten Flusssystemen  ablaichen und  sich zudem dank seiner ausgeprägten Sehfähigkeit auch in trüben Gewässern und in relativer Dunkelheit bestens behaupten kann. Zudem  verfügt der Zander gegenüber dem Barsch über ein deutlich besseres Gehör. Durch seine Vorliebe für kleine Fische, bedingt durch das relativ kleine Maul, ist der Zander der ideale Jäger für die Schwarzmundgrundel, die inzwischen in großen Mengen  auch in der Saar vorkommt und hier schon zu einer wahren Plage geworden ist. Da der schnell wachsende Räuber  zudem  als  hoch geschätzter Speisefisch gilt, ist er bei den Anglern  zudem besonders gerne gesehen. Fast 3000  Exemplare, einjährig und bis zu zehn Zentimeter groß, wurden jetzt  in der Saar ausgesetzt. Koordiniert wurde die Zanderbesatzaktion durch Bernd Hoen, den stellvertretenden Präsidenten des Fischereierbandes  Saar, der sich besonders  über die hervorragende Qualität der vom bayrischen Fischzüchter Peter Gerstner aus Obervolkach freute. Rund 8000 Euro kostet die saarländischen Angler diese Besatzaktion  an den  fünf verschiedenen Standorten. „Gut investiertes Geld,“ ist sich Bernd Hoen sicher,  der sich gute  Erfolge in  der Bekämpfung der Schwarzmundgrundel durch den Zander verspricht. Nicht zuletzt deshalb soll im nächsten Jahr die Besatzaktion fortgesetzt werden.

 

Fotos: Rolf Ruppenthal

Fotos: Alfred Fontaine

v.l.n.r.: Andreas Schneiderlöchner, Michael Klein, Peter Hoffmann, Prof. Dr. Patrick Klär und Stefan Schwarz

 

Fotos: Alfred Fontaine

 

Projekt "Angeln macht Schule" jetzt auch an der „Freiwilligen Ganztagsschule am Litermont in Nalbach

 

 

 

 

 

„Angeln macht Schule“ ist weiter auf Erfolgskurs. Die Gründung einer weiteren Angel-Arbeitsgemeinschaft stieß am 23.08.2017 bei der Vorstellung durch den Fischereiverband Saar, den ASV Nalbach und den ASV Saarwellingen 1960  auf große Resonanz. Etwa 70 interessierte Schülerinnen und Schüler sorgten dafür, dass es im Klassenraum ziemlich eng zuging.  Die Leiterin der Ganztagsschule Kathrin Hassenteufel  begrüßte die Verantwortlichen des Verbandes und der Vereine sowie den Bürgermeister  von Nalbach Peter Lehnert.  Projekte dieser Art werden bereits seit 11 Jahren im Saarland realisiert, so an der Gemeinschafts- und Gesamtschule in  Orscholz und an der erweiterten Realschule „An der Waldwies“ in Saarwellingen. Und es ist  keineswegs nur das Fischefangen, was die Jungen und Mädchen antreibt, sie wollen  vielmehr den Lernort Natur näher kennenlernen und mit allen Sinnen  erleben, was  Andreas Schneiderlöchner, Präsident des  Fischereiverbandes Saar, und seinen  Stellvertreter Bernd Hoen ganz besonders freut.  Sascha Kallenborn und  Michael Roth, die Jugendwarte des ASV  Nalbach und des ASV Saarwellingen, gaben erste Einblicke in das geplante Projekt. Im 14-tägigen Turnus werden abwechselnd Theorie und Praxis des Angelns vermittelt. Unterrichtet wird in den Fächern Allgemeine und spezielle Fischkunde, Gewässerkunde, Gerätekunde und Fischereirecht. Die Praxis wird an den Gewässern der beteiligten Angelvereine statt. Ziel der Arbeitsgemeinschaften ist es, nach Bestehen der Fischerprüfung den Fischereischein zu erwerben. Verbandspräsident Andreas Schneiderlöchner  wies darauf hin, dass die 240 Angelsportvereine im Saarland mit ihren 14.000 Mitgliedern engagierten Natur- und Umweltschutz betreiben, diese Arbeit aber dauerhaft nur betrieben werden könne, wenn es gelingt, den Nachwuchs für das Angeln in den Vereinen zu begeistern. Der Vorsitzende des ASV Nalbach Armin Müller begrüßte als Koordinator  der Arbeitsgemeinschaft an der Freiwilligen Ganztagsschule die interessierten Schülerinnen und Schüler sehr herzlich und brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass möglichst viele Jugendliche an der Arbeitsgemeinschaft teilnehmen werden.   Der Jugendwart des ASV 1960 Saarwellingen  Michael Roth sowie der Biologe des  Fischereiverbandes Saar Sebastian Hoffmann vermittelten den  Schülerinnen und Schülern  erste interessante Einblicke in ihr zukünftiges Hobby.

 

Foto: Rolf Ruppenthal

 

Fischereiverband Saar gewinnt Wettbewerb um herausragende Naturschutzprojekte der EDEKA Südwest

 

 

 

Die alljährliche Ausschreibung des Wettbewerbs erfolgt gemeinsam mit NatureLife-International“ (NLI) der Stiftung für Umwelt, Bildung und Nachhaltigkeit (http://www.naturelife-international.org). Ausgezeichnet und gefördert werden Projekte, die sich mit dem Erhalt, der Schaffung, der Renaturierung und dem Schutz von Biotopen und Lebensräumen für Wildtiere und Wildpflanzen befassen und dazu dienen, die Kulturlandschaft im Südwesten Deutschlands kontinuierlich zu fördern und zu verbessern.

 

Die Auszeichnung des Fischereiverbands Saar erfolgte am 11. August 2017 im EDEKA-Markt in Wallerfangen. Michael Meyer, Geschäftsleiterin des Bereichs Nachhaltigkeit von EDEKA Südwest dankte dem Fischereiverband Saar für sein großartiges Engagement. Umweltminister Jost verwies auf die erfolgreiche Arbeit des als Körperschaft öffentlichen Rechts agierenden Fischereiverbandes, die den Verband auf eine Stufe mit den Behörden des Saarlandes stelle und diesen als zuverlässigen, von den jeweiligen politischen Verhältnissen unabhängigen  Partner der Landesregierung ausweise. Dass der Fischereiverband Saar im privaten Unternehmenssektor ebenfalls immer stärker als Partner für Projekte im Bereich des Umwelt-, Arten- und Gewässerschutzes gewählt werde, führte der Minister auf die fachliche Kompetenz, die guten Kenntnisse der Regionalen Strukturen und Besonderheiten im Saarland ebenso wie die Möglichkeit, über den Fischereiverband Saar die ehrenamtliche Arbeit tausender Angler in den Mitgliedsvereinen zu unterstützen, zurück. Minister Jost  unterstrich die Kompetenz des Fischereiverbandes auch in den Bereichen Bildung, Kultur und Sozialwesen mit dem Hinweis auf das Projekt der Angel-Arbeitsgemeinschaften an saarländischen Schulen.

 

Verbandspräsident Andreas Schneiderlöchner dankte für die Auszeichnung, die einmal mehr ausdrücke, welch große Bedeutung der in weiten Teilen ehrenamtlichen Arbeit des Fischereiverbandes Saar und seiner Mitgliedsvereine im Saarland zukommt. Der mit der Auszeichnung verbundene Zuschuss in Höhe von 2.500,00 EUR werde zur Förderung des Projektes gezielt eingesetzt. Schneiderlöchner freute sich besonders, dass Herr Mathias Kühne als Betreiber des EDEKA-Marktes in Wallerfangen für das Projekt die Patenschaft übernahm und dankte seinem Vize-Präsidenten Bernd Hoen, der zum Termin verhindert war, für die engagierte organisatorische Betreuung der zahlreichen Projekte.    

 

Wallerfangens Bürgermeister Günter Zahn gratulierte ebenfalls dem Verband für die hervorragenden Leistungen und sagte zu, den Verband in seiner vielfältigen Tätigkeit für die Menschen sowie die Tier- und Pflanzenwelt zu unterstützen.    

 

Verbandsbiologe Sebastian Hoffmann und Frau Martina Neher von der NLI stellten sodann das Projekt, das in seinen Anfängen auf das Jahr 1997 zurückgeht, vor.

 

Die einheimischen Flusskrebsarten „Edel-“ und „Steinkrebs“ besiedelten bis Mitte des 19. Jahrhunderts saarländische Gewässer, als mit der Ansiedlung des Nordamerkanischen  Flusskrebses die Krebspest in Europa aufkam. Gegen diese Krankheit selbst immun, stellte sich der Nordamerikanische Flusskrebs als deren stiller Überträger heraus. Die Krebspest dezimierte den Bestand an einheimischen Flusskrebsen derart, dass einwandernde Aren die einheimischen Arten verdrängen konnten. Um die wenigen verbliebenen Vorkommen der einheimischen Krebsarten optimal zu schützen, startete das saarländische Umweltministerium gemeinsam mit dem Fischereiverband Saar ein Artenhilfsprogramm. Im Rahmen dieses Programms konnte der Fischereiverband Saar im Jahr 2001 durch die finanzielle Unterstützung des Ministeriums für Umwelt und der Saarland Sporttoto GmbH ein „Edelkrebsbiotop“ mit einem autochthonen Edelkrebsbestand anlegen mit dem Ziel, eine „Keimzelle“ zur Wiederbesiedelung geeigneter Gewässer für das ganze Land zu schaffen, aus welcher heraus landesweit in geeigneten Gewässern erfolgreiche Neu- und Wiederansiedlungen mit Edelkrebsen erfolgten.  

 

v.l.n.r.: Geschäftsbereichsleiterin Michaela Meyer, Minister Reinhold Jost, Biologe Sebastian Hoffmann, NatureLife-Mitarbeiterin Martina Neher, Bürgermeister Günter Zahn, Präsident Andreas Schneiderlöchner, Marktbetreiber Mathias Kühne, Gebietsverkaufsleiter Klaus Rabung

 

Foto: Rolf Ruppenthal 

 

 

 

Binnenfischertage der deutschen Angler im Saarland

 

Vom 21. bis 23.07.2017 richtete der Fischereiverband Saar das 4. DAFV – Binnenfischereitag aus. Angler aus 6 Bundesländern gingen an den Start, darunter auch 19 Teilnehmer/innen aus dem Saarland. Die Angler und ihre Angehörigen aus den übrigen Bundesländern reisten bereits bis zu einer Woche vor der Veranstaltung an, um das Saarland und seine Bevölkerung näher kennenzulernen. Kulinarische Köstlichkeiten gab es am Freitagabend in einer Brandweinbrennerei in Niedaltdorf zu probieren. Das Angeln fand in der Saar bei Rhoden im Rahmen der Hege der Fischbestände statt. Der Kommersabend fand am Samstag im Hotel Scheidberg in Wallerfangen statt. Mit Petra Blauth konnte eine Fischerkönigin aus dem Saarland geehrt werden. Mit Pia von der Thüsen, Lothar Thein, Marcus Thönes und Thomas Rupp wurden weitere Angler aus dem Saarland für gute Fangergebnisse durch den DAFV-Vizepräsidenten Werner Landau und den DAFV-Referenten für Binnenangeln Steffen Quinger geehrt. Die Organisation der Veranstaltung erfolgte durch den Vizepräsidenten des Fischereiverbandes Saar Bernd Hoen. Das Angeln wurde durch das Referat Fischen des Fischereiverbandes Saar betreut. FVS-Präsident Andreas Schneiderlöchner bedankte sich bei allen, die die Veranstaltung unterstützt und mir ihrem großen Engagement erst ermöglicht hatten. Ein anspruchsvolles Begleitprogramm rundete die Veranstaltung ab. Mit dem Bus ging es zunächst nach Saarlouis auf Stadttour, dann zum Treidelschiff „Anna Léonie“ und sodann an die Cloef zur Saarschleife und den Baumwipfelpfad. Die Rückreise endete am Sitz des Fischereiverbandes Saar in Dillingen, wo die Teilnehmer mit Speisen und Getränken erwartet wurden. Der Landesverband Weser-Ems hat die Ausrichtung der Binnenfischereitage 2018 übernommen, sodass eine Delegation aus dem Saarland nächstes Jahr sich nach Niedersachsen auf den Weg machen wird.   

 

Fotos: Alfred Fontaine

Saarländische Mädchen überzeugten beim Angeln

Jugend-Bundesländerhefefischen 2017.pdf
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Fischereiverband und Saarpächter führen 9. Aalbesatzmaßnahme durch

9. Besatzaktion mit Jungallen an der Saa
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v.l.n.r.: Verbandsbiologe Sebastian Hoffmann, Vizepräsident Bernd Hoen und Ehrenpräsident Werner Becker

 

Photo: Rolf Ruppenthal

Treidelschiff "Anna Leonie" bald barrierefrei

Treppenlift in Betrieb genommen.pdf
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v.r.n.l.:Sozialministerin Monika Bachmann, Präsident Andreas Schneiderlöchner, Vizepräsident Bernd Hoen

 

Photo: Rolf Ruppenthal

Aalschutzinitiative Saar 2017

Am 17.05.2017 überreichte Umweltminister Reinhold Jost den Zuwendungsbescheid zur Finanzierung der Aalschutzinitiative Saar an Vertreter des Fischereiverbandes Saar, Präsident Andreas Schneiderlöchner und Vizepräsident Bernd Hoen. Ab Juni bis September 2017 werden wieder zahlreiche geschlechtsreife Aale mit speziellen Reusen in der Saar gefangen, um diese in den Rhein zu transportieren, von wo aus eine hindernisfreie Abwanderung in das Laichgebiet der Tiere in der Sargassosee gewährleistet ist.  

 

Fehlverhalten einzelner Angler wird zur Stigmatisierung des Angelns insgesamt von

 

Tierrechtlerorganisation ausgenutzt!

Die spendensammelnde Tierrechtlerorganisation, die im Rahmen einer zweifelhaften Ethik Propaganda gegen die Nutzung von Tieren zur menschlichen Ernährung betreibt und dabei das Angeln zu stigmatisieren sucht, schießt wieder einmal weit über das Ziel hinaus, wenn im Zurücksetzen geangelter Fische der Tatbestand eines strafbaren Vergehens gesehen wird. Völlig zu Recht weist die Sprecherin des saarländischen Umweltministeriums, Sabine Schorr, darauf hin, dass nach dem novellierten saarländischen Fischereigesetz allenfalls das Vorliegen einer Ordnungswidrigkeit im Raum stehen kann. Darüber hinaus gebe ich zu bedenken, dass die selektive Entnahme von Fischen ein Kernprinzip des „Catch and Release – Konzeptes“ ist, sodass vorliegend nicht pauschal von einer nicht waidgerechten Angelmethode gesprochen werden kann. An dieser Stelle möchte ich einmal das Angeln mit der Jagd vergleichen. Der Jäger sieht sein Ziel vor dem Schuss und kann entscheiden, wieviel Fleisch er nach Hause trägt, oder ob er einen wertvollen Erbgutträger in seinem Revier nicht lieber schont. Wenn ich als Angler einen 90 cm Hecht fange, muss ich ebenfalls entscheiden können, ob ich diesen wertvollen Genträger wieder dem Wasser zurückführe, wenn ich eigentlich einen Zander für die Küche benötige. Weder der Angelvorgang als solcher noch die Praktik des Catch & Release – wie immer es dazu gekommen ist – ist strafbar.  Die Strafbarkeit scheitert schon an dem mangelnden wissenschaftlichen Nachweis des Schmerzempfinden, respektive der Leidensfähigkeit von Fischen. Überdies werden durch Catch and Release keine länger anhaltenden erheblichen Beeinträchtigungen beim Fisch herbeigerufen. Zudem wäre ein entsprechendes Verhalten im zuvor dargestellten Sinne auch gerechtfertigt. Dass das Vorgehen der Tierrechtlerorganisation reine Heuchelei ist, belegt auch die Tatsache, dass PETA verdeckt Spendengelder einstreicht,  indem diese Organisation über ein Shop-/Spendensystem  blutgetränktes Geld aus dem Verkauf von nichttierleidfreier Energie kassiert.    

 

Projekt "Angeln macht Schule" setzt seine Erfolgsgeschichte fort!

 

Die Gründung einer weiteren Angel-AG an der  erweiterten Realschule „An der Waldwies“ in Saarwellingen stieß am 27.01.2017 auf große Resonanz.  Lange und sorgfältig hatten der ASV 1960  Saarwellingen  die ASG Petri-Jünger Saarwellingen und  der ASV Nalbach mit Unterstützung  des Fischereiverbandes des Saarlandes (FVS) diese Aktion vorbereitet und sich dabei  an der erfolgreichen Nachwuchsarbeit an der Gemeinschafts- und Gesamtschule Mettlach - Orscholz orientiert.  Dort  werden  bereits seit elf Jahren mit großem Erfolg  Jungen und Mädchen zu natur- und verantwortungsbewussten  Anglern ausgebildet.  Zur Gründung konnten FVS-Präsident  Andreas Schneiderlöchner und Sascha Emanuel vom ASV Saarwellingen  sowie  Schulleiter Werner Braun gleich ein Dutzend  interessierter und wissbegieriger Jungen und Mädchen begrüßen. Der Präsident  des Fischereiverbandes Saar Andreas Schneiderlöchner betonte  bei dieser Gelegenheit, dass die im FVS organisierten 240 Vereine mit etwa 14000 Angler  stets auch enggierte  Natur- und Umweltschützer sind. So  werden im Rahmen dieser Arbeitsgemeinschaften  viele wissenswerte Erkenntnisse nicht nur zu Fischen und anderen   Tieren, sondern auch zum  Natur- und Umweltschutz, zur Ökologie, Botanik,  Gewässer- und Gerätekunde  vermittelt. An oberste Stelle stehe der Respekt vor der Kreatur und der Natur.  Der Jugendwart des ASV 1960 Saarwellingen  Michael Roth sowie der Biologe des  Fischereiverbandes Saar Sebastian Hoffmann vermittelten den  Schülerinnen und Schülern  erste interessante Einblicke in ihr zukünftiges Hobby. Schulleiter  Werner Braun und Bürgermeister Manfred Schwinn zeigten sich vom Interesse der Jugendlichen angetan und dankten den Verantwortlichen  der Angelvereine und des FVS für ihr Engagement. Beide waren überzeugt, dass die Jungen und Mädchen viel Interessantes und Wissenwertes nicht nur zum  Thema Angeln, sondern  auch zum  gesamten  Themenkomplex Umwelt und Natur erfahren und erlernen werden.

 

Bernd Hoen, der Vizepräsident des FVS verwies darauf, dass auch das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz derartige Angel-AG’s als wichtigen Beitrag zur Umwelterziehung in  den Schulen sieht.

 

"PETA propagiert nur dogmatischen Veganismus"

 

Starke Kritik erntet die Tierrechtlerorganisation PETA derzeit nicht nur von Seiten des Fischereiverbandes  Saar, des Umweltministeriums und von Schulen, sondern auch von karitativen Organisationen, wie der Aktion 3. Welt. Unterstützt durch den Fischereiverband Saar und dem Umweltministerium ist der Fischereiverband Saar gerade dabei das Projekt der Angel-Arbeitsgemeinschaften, das von einzelnen Schulen seit mehr als 10 Jahren bereits betriebenen wird, landesweit auszuweiten. PETA fordert nunmehr in einem Schreiben an die Gesamt- und Gemeinschaftsschule Mettlach Orscholz, dass die Schule künftig auf das Angebot der Angel-AG, in deren Rahmen Schüler den Angelschein erwerben können, verzichten solle, da den Schülern ihr natürliches Mitgefühl abtrainiert und stattdessen beigebracht werde, Tiere anzulocken und zu töten (SZ vom 25.01.2016). Schulleiter Georg Dillschneider sieht in der Angel-Arbeitsgemeinschaft die Themen Natur-, Umwelt- und Tierschutz angemessen vertreten, insbesondere der Respekt vor den Tieren. Die Forderung von PETA halte mit der Realität nicht Stand. Die Schule sei wegen einer ausgewogenen Ernährung gehalten wöchentlich auch Fisch auf dem Speiseplan der Mensa anzubieten. Christian Hirsch vom Vorstand der Aktion 3. Welt spricht PETA das moralische Recht ab, das Abschaffen von Angel-Arbeitsgemeinschaften zu fordern. Wer in der Vergangenheit öfter das Töten von Tieren und das Essen von Fleisch mit dem Holocaust geleichgesetzt habe, sollte zwei Tage vor dem Holocaust-Gedenktag am 27. Januar besser den Mund halten. PETA gehe es weniger um das Wohl der Tiere als um das Propagieren eines dogmatischen Veganismus, der die Grenzen zwischen Tieren und Menschen ignoriere. Es sei zu respektieren, wenn sich jemand privat entscheidet, vegan zu leben. Nur solle man daraus nicht wie PETA eine gesamtgesellschaftliche Ideologie machen und allen seine Auffassung aufzuzwingen versuchen. An der Angel-AG gebe es nichts auszusetzen. Das Angebot an der Gesamt- und Gemeinschaftsschule in Mettlach- Orscholz sei aus bildungspädagogischer Sicht sinnvoll, und er wünsche sich, dass es auch an weiteren Schulen eingeführt werde. Schulen sollen in ihren Lehrplänen Offenheit und Neugier aber keine eindimensionale Weltsicht vermitteln, so Christian Hisch abschließend.

Das Angeln im Saarland basiert auf einem modernen Fischereirecht das dem gewandelten Verständnis des Tierschutzes in der Gesellschaft Rechnung trägt. Das saarländische Fischereirecht ist zum 1.1.2017 unter Beteiligung der maßgeblichen Umwelt- und Tierschutz-organisationen (NABU, BUND, Landestierschutzstiftung und Landestierschutzbeauftragter) novelliert worden.   

Teilnehmer der Angel-Arbeitsgemeinschaft der Gesamt- und Gemeinschaftsschule Mettlach-Orscholz nach bestandener Fischerprüfung.

Photo: Rolf Ruppenthal