HERZLICH WILLKOMMEN

bei den saarländischen Anglerinnen und Anglern!

Angeln ist ein Grundrecht und ein wichtiger Beitrag für den Naturschutz sowie ein in Jahrtausenden historisch gewachsenes Kulturgut.

SR3 Landpartie beim ASV Untere Saar Siersburg

Am vergangenen Sonntag fand unter Federführung unseres Mitgliedsvereines ASV Unter Nied Siersburg und unter Beteiligung des Fischereiverbandes Saar in Siersburg an der Nied die traditionelle Veranstaltung statt. Der SR berichtete ganztägig im Radio und abends auch noch ausführlich im Fernsehen im Rahmen der "Sportarena" (siehe SR Mediathek). Trotz des regnerischen Wetters wurde die Veranstaltung von der Bevölkerung sehr gut angenommen. Es wurde von Seiten des Verbandes das Fliegenfischen und das Elektrofischen vorgeführt. Ein Aquarium mit einheimischen Fischen diente dazu, den interessierten Besuchern die verschiedenen Fischarten vorzustellen. Ein herzliches Dankeschön an den Angelsportverein Untere Nied Siersburg, der die Veranstaltung sehr gut organisiert und sehr viele Aussteller zur Teilnahme motiviert hatte.       

Bürgerdialog zur Grubenflutung

Der Fischereiverband Saar begleitet das Verfahren zum beabsichtigten Anstieg des Grubenwassers konstruktiv-kritisch. Aus diesem Anlass nahm das Präsidium des Fischereiverbandes Saar auch am 24.09.2019 aktiv am Bürgerdialog in der RAG-Repräsentanz in Ensdorf teil.  

Oktoberfest beim Fischereiverband Saar

Am 14.09.2019 war es soweit. Schön, dass zahlreiche Fishing-Kings nach bestandener Fischerprüfung mitfeierten.

Mit der Online-Akademie zur Fischerprüfung!

Fishing-King, der Kooperationspartner des Fischereiverbandes Saar, stellt sich vor.

Details zum Online- und zum Präsenzkurs sowie eine Liste der Präsenzkurstermine finden Sie unter dem Menüpunkt "Lehrgänge zur Fischerprüfung".

Truxor 5000 im Einsatz

Zur Zeit sind die beiden Mähbootfahrer Thomas Lutz und Rüdiger Turner im Einsatz, um verkrautete Weiheranlagen zu mähen und das Kraut herauszufahren. Am 22.6. stand eine verkrautete Weiheranlage in Luxemburg an. Dort war an Angeln nicht mehr zu denken, sodass der örtliche Angelsportverein auf Unterstützung hoffte. Zuletzt stand eine verkrautete Weiheranlage im Raum Saarbrücken an. Im Spätherbst wird das Amphibiengerät als Entschlammungs-boot unterwegs sein. Gerne erteilt der Vizepräsident des Fischereiverbandes Saar Bernd Hoen im Rahmen der Besichtigung problematischer Gewässer Informationen zum Einsatz des Truxor 5000. Bei Interesse bitte die Geschäftsstelle des Fischereiverbandes Saar kontaktieren.  

Dreißigtausend

Bachforellenbrütlinge

aus der Region für die Blies

 

 

 

Die Mitglieder der Angelsportvereine entlang der Blies haben sich auch dieses Jahr wieder mit hohem biologischen Sachverstand für einen gesunden Bestand an Bachforellen eingesetzt. In der Fischzuchtanlage des Fischereiverbandes Saar wurden zunächst aus dem Ei Bachforellenbrütlinge bis zu einer Länge von 4 bis 6 cm herangezogen, die dann mit finanzieller Unterstützung des Umweltministeriums an die Vereine zum Besatz ausgeliefert wurden. Der Besatz erfolgte auf der gesamten Länge des Flusses von St. Wendel bis nach Reinheim und soll zu einer natürlichen Vermehrung des Fischbestandes in der – sich in ihrem Habitat ständig verbessernden - Blies beitragen. Aber noch gibt es einige Probleme, insbesondere die Verschlammung. Entgegen der vereinzelt vorgebrachten Meinung, Angler würden nur aus Eigennutz tätig, ist mit dem 1. Vorsitzenden der IG Blies, Karl Rojan, darauf zu verweisen, dass viele Arten, die die Angler wieder  in die Blies eingebürgert haben, für den Angler gar nicht relevant sind. So wurde in den letzten Jahren die Quappe durch Angler wider eingebürgert, obwohl diese unter ganzjährigem Schutz steht und nicht beangelt werden darf. Den Mitgliedsvereinen des Fischereiverbandes an der Blies ist es wichtig, sehr langfristig und im Einklang mit der Natur endlich wieder etwas an die Umwelt zurückzugeben und nicht nur beim Angeln von ihr zu profitieren.

Exkursion des Fischereiverbandes Saar im Natura-2000- Gebiet bei Besch und Nennig

Am 1. Juni startete eine Abordnung des Fischereiverbandes Saar zur Exkursion im Natura-2000-Gebiet zwischen Besch und Nennig. Eingeladen hatte der Fischersportverein Nennig 1954 e.V. mit dem Vorsitzenden Karl-Heinz Gliedner. Die Exkursion wurde geleitet von dem Betriebsleiter der Kiesgrube Besch-Nennig, Herr Frank Staudt. Der Fischereiverband Saar hatte sich im Rahmen der Schutzgebietsausweisung für den Erhalt des Bestandes der fischereilichen Nutzung der Gewässer eingesetzt, sodass es nunmehr darum ging, sich über die Praxis vor Ort ein Bild zu machen, sich zu informieren und Anregungen für die Weiterentwicklung der Gewässer zu erteilen. Herzlichen Dank für die entgegengebrachte Gastfreundlichkeit.     

Angel-Workshop mit Schülerinnen und Schülern des Peter - Wust - Gymnasiums Merzig

Am 28. Mai führte der Fischereiverband Saar in Zusammenarbeit mit dem Angelsportverein Bietzerberg e.V. einen Workshop im Angeln durch. 26 Schülerinnen und Schüler des Peter-Wust-Gymnasiums wurden von dem Leiter der Ausbildungsabteilung Erwin Schwarz zunächst in die Fisch- und Gerätekunde sowie den Gewässer- und Tierschutz eingewiesen. Anschließend absolvierten die Jugendlichen ein Praktikum im Angeln. Die Jugendlichen zeigten durchweg ein lebhaftes Interesse für die Natur und das Angeln, sodass einige Jugendliche auch bereits Informationen zum Beitritt in die örtlichen Angelsportvereine erfragt haben. 

Jahreshauptversammlung am 6. April in Siersburg

Weit über hundert Delegierte der Mitgliedsvereine des Fischereiverbandes Saar folgten der Einladung in die Niedtalhalle, wo Präsident Andreas Schneiderlöchner sie zusammen mit den zahlreich erschienen Gästen begrüßte. Nach der Feststellung der Odnungsmäßigkeit der Einberufung der Versammlung folgten die Grußworte der Ehrengäste, darunter der Minister für Umwelt und Verbraucherschutz Reinhold Jost, Landtagsvizepräsident Günter Heinrich, MdL Ralf Georgi (Die Linke), Landesjägermeister Josef Schneider, die Leiterin der Abteilung Natur und Forsten im Umweltministerium Helga May-Didion, den Honorarkonsul des Großherzogtums Luxemburg Prof. Leo Petry sowie den Ehrenpräsidenten Werner Becker. Nach einer kurzen Pause berichtete Präsident Schneiderlöchner für das Präsidium. Sodann leistete der Schatzmeister Bernd Diener den Bericht für das Geschäftsjahr 2018. Es folgte dann die Genehmigung des Nachtragshaushaltes für 2019 sowie der Finanzplanung 2010. Nach der Aussprache zu den Berichten leisteten die Kassenprüfer ihren Prüfungsbericht für das Jahr 2018 und beantragten, dem Vorstand für das Geschäftsjahr 2018 Entlastung zu erteilen. Die Versammlung wählte zunächst den Ehrenpräsidenten Prof. Leo Petry zum Versammlungsleiter. Sodann beschloss die Versammlung einstimmig die Entlastung des Vorstandes. Es folgte sodann die Wahl des Präsidiums, wobei Andreas Schneiderlöchner (einstimmig) als Präsident und die beiden Vizepräsidenten Bernd Hoen (einstimmig) und Wolfgang Ewertz (mit zwei Gegenstimmen) in ihren Ämtern bestätigt wurden. Im erweiterten geschäftsführenden Vorstand wurde Schatzmeister Bernd Diener und als Stellvertreter Guido Feld bestätigt. Als Schriftführer wurde Joachim Krotten bestätigt und Mike Scheffler neu gewählt. Nach der Komplettierung des Gesamtvorstandes erfolgte die Wahl von drei Kassenprüfern. Zum Abschluss wurden die ausgeschiedenen, verdienten Mitglieder des Vorstandes für ihre herausragende Leistung für den Verband geehrt. Zusammenfassend ergab sich aus den Berichten, dass der Fischereiverband Saar im Jahre 2018 seine erfolgreiche Entwicklung eindrucksvoll fortgesetzt hat, sodass Präsident Andreas Schneiderlöchner den Mitgliedsvereinen, den Mitarbeiterinnen- und Mitarbeitern sowie den Präsidiums- und Vorstandskollegen große Anerkennung und Dank aussprach. Gerichtet an die befreundeten Nutzer- und Naturschutzverbände sowie die Fraktionen im saarländischen Landtag sowie das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz sicherte Schneiderlöchner zu, die seit vielen Jahren praktizierte vertrauensvolle Zusammenarbeit für die Natur fortzusetzen, dabei jedoch stets die Interessen der organisierten Anglerschaft im Auge zu behalten.       

  

Fotos: Alfred Fontaine

Delegation des Fischereiverbandes Saar besuchte das Europaparlament und die Saarlandvertretung in Brüssel!

Am 12.03.2019 starteten 41 Anglerinnen und Angler mit dem Bus gegen 3.00 Uhr nachts ab Dillingen. In Brüssel erwartete die Teilnehmer um 10.00 Uhr eine Führung durch das EU-Parlament sowie das Parlamentarium. Am Nachmittag erfolgte eine Stadtführung. Anschließend machte sich die Delegation auf den Weg nach Brugge zur Übernachtung. Am 13.03.2019 begann um 10.00 Uhr eine Führung zur Besichtigung der fischereilichen Gewässer und der historischen Stadt. Nachmittags machten sich die Anglerinnen und Angler auf den Weg nach Oostende, um sich über das Brandungsangeln zu informieren. Bei stürmischer See war an Angeln nicht zu denken. Die Delegation übernachtete wieder in Brugge und wurde um 10.00 Uhr in der Saarlandvertretung in Brüssel von Saatssekretär im saarländischen Justizministerium Roland Theis, der für die CDU im Saarland im Mai diesen Jahres zur EU-Wahl kandidiert. Das Präsidium konnte auf diese Weise einmal mehr sehr förderliche politische Kontakte knüpfen. Die Delegation erreichte Dillingen wieder gegen 17.00 Uhr. Alle Teilnehmer waren voll des Lobes und bestätigten, dass die erhaltenen Informationen, insbesondere zur Fischerei- und Umweltpolitik der EU, sehr förderlich für das Verständnis um die Wichtigkeit der anstehenden Europawahl war.     

Delegation des Fischereiverbandes Saar besuchte den Bundestag und das Ministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin

 

 

Am 24. Januar machten sich gegen 20.00 Uhr 120 Anglerinnen und Angler aus den Vorständen des Fischereiverbandes Saar und seiner Mitgliedsvereine mit drei Bussen auf den Weg nach Berlin. Am 25. Januar besuchte die Delegation zunächst morgens den Deutschen Bundestag. Nach der Vortragsanhörung auf der Zuschauertribüne des Bundestages ging es geführt zur Besichtigung der Kuppel. Anschließend blieb noch etwas Zeit für eine kurze Stadtbesichtigung und am frühen Nachmittag wurde die Delegation vom Bundesminister für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier erwartet. Im Eichensaal des Ministeriums hielt Minister Altmaier eine Begrüßungsrede und stand anschließend noch zum Dialog zur Verfügung.  Am 26. Januar ging es dann um 9.00 Uhr zur Internationalen Grünen Woche. Die Verantwortlichen des Fischereiverbandes nutzten diese Gelegenheit zum Kontakt mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft, während die Delegationsteilnehmer sich in den Messehallen an den diversen Ständen informierten. Auf der Messe waren insbesondere der Landesfischereiverbandes Bayern, der Deutsche Jagdverband, der Deutsche Bauernverband  sowie zahlreiche Natur-, Tierschutz Sowie -nutzerverbände vertreten. Am 27. Januar startetet dann die Busse um 9.00 Uhr zur Rückfahrt ins Saarland.

 

Neujahrsempfang des Fischereiverbandes Saar bis auf den letzten Platz in der Tabaksmühle ausgebucht

 

 

 

Der Fischereiverband Saar lud am 11.01.2019 zum Neujahrsempfang ein und derart viele Gäste folgten ihr, dass die Tabaksmühle in Saar- brücken bis auf den letzten Platz besetzt war. Präsident Andreas Schneiderlöcher begrüßte die Gäste, unter ihnen der Vizepräsident des Landtages des Saarlandes Günter Heinrich und der Umweltstaatssekretär Roland Krämer. Vertreter des NABU Saarlouis-Dillingen, der Naturlandstiftung Saar, des Entsorgungsverbandes Saar, der Vereinigten Jäger des Saarlandes, der Tierschutzstiftung Saar, der Schiffswerft Gebrüder Wirotius, des Wasserstraßen- und Schiffartsamtes Saarbrücken, des Landesfischereiverbandes Hessen, und der Landesämter für Umweltschutz des Saarland sowie Rheinland-Pfalz, des Bauernverbandes Saar, Landwirtschaftskammer des Saarlandes, Vertreter zahlreicher Angelvereine, Pachtgemeinschaften und Fischereigenossenschaften sowie des Kooperationspartners Fishing King, des Forellengutes Rosengarten und der Fischereischule Wüst. Schneiderlöchner ging in seiner Begrüßungsrede zunächst auf die erfolgreiche Arbeit der Verbandsspitze in der bald zu Ende gehenden Wahlperiode ein. So sei der Verband in das digitale Zeitalter überführt, ein Zentrum für Fischerei in Dillingen aufgebaut und die fischereiliche Ausbildung in Präsenzkursen durch eine Onlineakademie ergänzt worden. Auch im Arten- und Gewässerschutz seien beachtliche Erfolge erzielt worden. So habe der Verband eine eigene Fischzucht aufgebaut, um gefährdete Fischarten in ihrem Bestand zu stützen und mit dem Kooperationspartner ProWin ein mehrjähriges Projekt zur Schaffung von 30 Biotopen gestartet. Darüber hinaus habe der Verband maßgeblich und konstruktiv zusammen mit dem Umweltministerium und anderen Umwelt-, Natur- und Tierschutzorganisationen an der Novellierung des Landesfischereirechts gearbeitet. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts sei man sich in der Verbandsführung immer der besonderen Verantwortung für das Land und seine Menschen bewusst. Der Verband mit den etwa 20.000 Anglern im Saarland trage wesentlich zum Schutz der aquatischen Lebensräume bei, fördere den Zusammenhalt in der Gesellschaft, führe junge Menschen an die Natur und lerne diese Verantwortung zu tragen. Gleichzeitig sehe man sich aber permanenten, nicht gerechtfertigten Angriffen durch selbsternannte, ideologiegeleitete Tierrechtsorganisationen gegenüber, den man im Schulterschluss mit der Politik und den anderen Nutzerverbänden in der öffentlichen Diskussion entschieden entgegentreten müsse. Den Blick ins Neue Jahr richtend kündigte Schneiderlöchner an, dass Delegationen des Fischereiverbandes Saar zum Jahresbeginn zunächst den Deutschen Bundestag sowie das EU-Parlament besuchen werden. Sodann stehe die Neuwahl von Präsidium und Vorstand an. Er blicke mit Optimismus in die Zukunft des Verbandes. Die Weichen für eine weitere erfolgreiche Verbandsarbeit im Sinne einer nachhaltigen Fischerei seien gestellt. Schneiderlöchner dankte allen Akteuren für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit, verbunden mit der Hoffnung, dass dieses effektive „miteinander reden und handeln“ auch in Zukunft erhalten bleibe. Es folgten die Grußworte des Umweltstaatssekretärs Roland Krämer, des Vizepräsidenten des Landtages Günter Heinrich, des Geschäftsführers des Entsorgungsverbandes, Saar Georg Jungmann und des Firmengründers von „Fishing King“, Hubertus Massong. Staatssekretär Krämer sah im Fischereiverband Saar einen verlässlichen Partner des Umweltministeriums und des Landesamtes für Umwelt- und Arbeitsschutz und hob hervor, dass es gemeinsam gelungen sei, die Aalschutzinitiative mit dem Wasserkraftwerkebetreiber „innogy SE“ um weitere fünf Jahre zu verlängern. Zu guter Letzt ergriff als Vertreter der „Primsfischereigenossenschaft Bardenbach“, Walter Rollinger, das Wort, der die sparsame Haushaltsführung der Verbandsspitze in den Mittelpunkt seiner Rede stellte und für den sparsamen Präsidenten sowie seine beiden Vizepräsidenten Bernd Hoen und Wolfgang Ewertz jeweils einen neuen Terminkalender und neue Schreibutensilien als Geschenk übergab, um deren Sparkurs zu unterstützen. Allen Grußworten war zu entnehmen, dass der Fischereiverband Saar als sachlicher und fairer Partner allgemein geschätzt und auch in Zukunft unterstützt werde. Als langjährigen, zuverlässigen Partner in Sachen Arten- und Gewässerschutz ehrte Präsident Schneiderlöchner noch Herrn Lothar Kroll vom Landesamt für Umweltschutz Rheinland-Pfalz, der Anfang des Jahres in seinen wohlverdienten Ruhestand treten wird, sowie den Angelsportverein „Siersburg Untere Nied“ dafür, dass dieser im Wettbewerb „Watt für`s Saarland“ der Firma „Energis GmbH“, unter sehr vielen Vereinen aus den unterschiedlichsten Bereichen zum „Verein des Jahres 2018“ gewählt wurde. Alles in allem, ein gelungener Abend. Mit den Worten des Vizepräsidenten des Landtages des Saarlandes, haben sich Schützer und Nutzer der Natur, gleich einem „grünen Kongress“, ein Stelldichein gegeben. Eine sehr gute Veranstaltung als Zeichen, wie man bei unterschiedlichen Interessenlagen gleichwohl das verbindende Gemeinsame zum Schutze von Natur und Umwelt stärken kann.   

 

Fischereiverband Saar und proWin im Biotopprojekt aktiv!

Das Biotopprojekt mit unserem Kooperationspartner proWin geht in die Realisierungsphase. Nachdem ein Biotop in Dillingen fertiggestellt worden war, folgt jetzt ein weiteres in Neunkirchen. Herzlichen Dank an unseren Kooperationspartner sowie den Angelsportverein Neunkirchen für die Unterstützung. Es sollen noch 28 Biotope folgen.

Fotos: Alfred Fontaine

 

Zanderbesatz als Gegenmaßnahme gegen die Ausbreitung der

 

 Schwarzmundgrundel

 

Um der invasiven Fischart „Schwarzmundgrundel“ entgegen zu wirken, hat der Fischereiverband Saar in Kooperation mit den angeschlossenen Pachtgemeinschaften, die „Vereinigten Angelfreunde Saarlouis-Ensdorf“, der „ASV Saarbrücken“,  die „AGV Völklingen“, der „ASV Beckingen“  und die „Pachtgemeinschaft Untere Saar“ Mitte Oktober einen Zanderbesatz in der Saar vorgenommen.  Die Schwarzmundgrundel ist über die Flüsse Osteuropas  vom kaspischen Meer her zugewandert und hat inzwischen viele  mitteleuropäische Gewässer regelrecht verseucht. Aufgrund ihrer explosionsartigen Vermehrung – Schwarzmundgrundel laicht im Jahr  bis zu fünf Mal ab – ist sie inzwischen zu einer ernsten Bedrohung der  heimischen Fischwelt geworden, denn die gefräßigen  Zuwanderer ernähren sich bevorzugt  von Fischlaich. Der Zander soll die Ausbreitung der Schwarzmundgrundel stoppen. Dieser  Raubfisch, auch Sander,  Schill, Hechtbarsch, Zahnmaul oder Fogasch genannt, gehört zur Familie der  Barsche. Die mittlere Länge beträgt 40 bis 50 Zentimeter, er kann aber bis zu 1,30 Meter lang und bis zu 19 Kilo schwer werden. Dabei wird er  bis zu 20 Jahre alt. Der Zander erhält gegenüber  dem Hecht zunehmende Bedeutung als Raubfisch, weil er problemlos in den  von Menschen gestalteten Flusssystemen  ablaichen und  sich zudem dank seiner ausgeprägten Sehfähigkeit auch in trüben Gewässern und in relativer Dunkelheit bestens behaupten kann. Zudem  verfügt der Zander gegenüber dem Barsch über ein deutlich besseres Gehör. Durch seine Vorliebe für kleine Fische, bedingt durch das relativ kleine Maul, ist der Zander der ideale Jäger für die Schwarzmundgrundel, die inzwischen in großen Mengen  auch in der Saar vorkommt und hier schon zu einer wahren Plage geworden ist. Da der schnell wachsende Räuber  zudem  als  hoch geschätzter Speisefisch gilt, ist er bei den Anglern  zudem besonders gerne gesehen. Fast 3000  Exemplare, einjährig und bis zu zehn Zentimeter groß, wurden jetzt  in der Saar ausgesetzt. Koordiniert wurde die Zanderbesatzaktion durch Bernd Hoen, den stellvertretenden Präsidenten des Fischereierbandes  Saar, der sich besonders  über die hervorragende Qualität der vom bayrischen Fischzüchter Peter Gerstner aus Obervolkach freute. Rund 8000 Euro kostet die saarländischen Angler diese Besatzaktion  an den  fünf verschiedenen Standorten. „Gut investiertes Geld,“ ist sich Bernd Hoen sicher,  der sich gute  Erfolge in  der Bekämpfung der Schwarzmundgrundel durch den Zander verspricht. Nicht zuletzt deshalb soll im nächsten Jahr die Besatzaktion fortgesetzt werden.

 

Fotos: Rolf Ruppenthal