HERZLICH WILLKOMMEN

bei den saarländischen Anglerinnen und Anglern!

Angeln ist ein Grundrecht und ein wichtiger Beitrag für den Naturschutz sowie ein in Jahrtausenden historisch gewachsenes Kulturgut.

Primsfischereigenossenschaft Wadern verpachtet Fischereistrecken

Am 23.10.2021 werden ab 10.30 Uhr im Bürgerhaus in Bardenbach insgesamt 36 Fischereistrecken an Prims, Löster, Wadrill und weiterer Nebengewässer verpachtet.

 

Die Verpachtungsbedingungen sowie das Streckenverzeichnis können unter der Telefonnummer 01633084000 angefordert werden.

 

Pächter müssen Inhaber eines gültigen Fischereischeines sein.  

Förderrichtlinie Gewässerentwicklung

beigefügt übersende ich Ihnen die neue Zuständige Stellen zur Beantragung von Mitteln nach der Förderrichtlinie Gewässerentwicklung sind im Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz des Saarlands das Förderreferat A/4 und das Fachreferat E/2 (Herr Scheer) in der Abteilung Technischer Umweltschutz.  

Förderrichtlinie Gewässerentwicklung 2020
Förderrichtlinie Gewässerentwicklung 202
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Zuwendungsantrag Gewässerentwicklung
Zuwendungsantrag Gewässerentwicklung.pdf
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Verwendungsnachweis Gewässerentwicklung
Verwendungsnachweis Gewässerentwicklung.
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Fischereischeine verlängern!

Wer seinen Fischereischein verlängern möchte, kann dies gerne beim Fischereiverband Saar in Dillingen tun. Aufgrund der Schwierigkeit, derzeit die Ortspolizeibehörden zu erreichen, möchten wir darauf hinweisen. Gerne kann auch der Postweg gewählt werden. Nähere Informationen hierzu erteilt die Geschäftsstelle auch telefonisch.

Mit der Online-Akademie zur Fischerprüfung!

Fishing-King, der Kooperationspartner des Fischereiverbandes Saar, stellt sich vor.

Details zum Online- und zum Präsenzkurs sowie eine Liste der Präsenzkurstermine finden Sie unter dem Menüpunkt "Lehrgänge zur Fischerprüfung".

Truxor 5000 im Einsatz

Zur Zeit sind die beiden Mähbootfahrer Thomas Lutz und Rüdiger Turner im Einsatz, um verkrautete Weiheranlagen zu mähen und das Kraut herauszufahren. Am 22.6. stand eine verkrautete Weiheranlage in Luxemburg an. Dort war an Angeln nicht mehr zu denken, sodass der örtliche Angelsportverein auf Unterstützung hoffte. Zuletzt stand eine verkrautete Weiheranlage im Raum Saarbrücken an. Im Spätherbst wird das Amphibiengerät als Entschlammungs-boot unterwegs sein. Gerne erteilt der Vizepräsident des Fischereiverbandes Saar Bernd Hoen im Rahmen der Besichtigung problematischer Gewässer Informationen zum Einsatz des Truxor 5000. Bei Interesse bitte die Geschäftsstelle des Fischereiverbandes Saar kontaktieren.  

Fischereiverband Saar und proWin im Biotopprojekt aktiv!

Das Biotopprojekt mit unserem Kooperationspartner proWin geht in die Realisierungsphase. Nachdem ein Biotop in Dillingen fertiggestellt worden war, folgt jetzt ein weiteres in Neunkirchen. Herzlichen Dank an unseren Kooperationspartner sowie den Angelsportverein Neunkirchen für die Unterstützung. Es sollen noch 28 Biotope folgen.

Fotos: Alfred Fontaine

 

Zanderbesatz als Gegenmaßnahme gegen die Ausbreitung der

 

 Schwarzmundgrundel

 

Um der invasiven Fischart „Schwarzmundgrundel“ entgegen zu wirken, hat der Fischereiverband Saar in Kooperation mit den angeschlossenen Pachtgemeinschaften, die „Vereinigten Angelfreunde Saarlouis-Ensdorf“, der „ASV Saarbrücken“,  die „AGV Völklingen“, der „ASV Beckingen“  und die „Pachtgemeinschaft Untere Saar“ Mitte Oktober einen Zanderbesatz in der Saar vorgenommen.  Die Schwarzmundgrundel ist über die Flüsse Osteuropas  vom kaspischen Meer her zugewandert und hat inzwischen viele  mitteleuropäische Gewässer regelrecht verseucht. Aufgrund ihrer explosionsartigen Vermehrung – Schwarzmundgrundel laicht im Jahr  bis zu fünf Mal ab – ist sie inzwischen zu einer ernsten Bedrohung der  heimischen Fischwelt geworden, denn die gefräßigen  Zuwanderer ernähren sich bevorzugt  von Fischlaich. Der Zander soll die Ausbreitung der Schwarzmundgrundel stoppen. Dieser  Raubfisch, auch Sander,  Schill, Hechtbarsch, Zahnmaul oder Fogasch genannt, gehört zur Familie der  Barsche. Die mittlere Länge beträgt 40 bis 50 Zentimeter, er kann aber bis zu 1,30 Meter lang und bis zu 19 Kilo schwer werden. Dabei wird er  bis zu 20 Jahre alt. Der Zander erhält gegenüber  dem Hecht zunehmende Bedeutung als Raubfisch, weil er problemlos in den  von Menschen gestalteten Flusssystemen  ablaichen und  sich zudem dank seiner ausgeprägten Sehfähigkeit auch in trüben Gewässern und in relativer Dunkelheit bestens behaupten kann. Zudem  verfügt der Zander gegenüber dem Barsch über ein deutlich besseres Gehör. Durch seine Vorliebe für kleine Fische, bedingt durch das relativ kleine Maul, ist der Zander der ideale Jäger für die Schwarzmundgrundel, die inzwischen in großen Mengen  auch in der Saar vorkommt und hier schon zu einer wahren Plage geworden ist. Da der schnell wachsende Räuber  zudem  als  hoch geschätzter Speisefisch gilt, ist er bei den Anglern  zudem besonders gerne gesehen. Fast 3000  Exemplare, einjährig und bis zu zehn Zentimeter groß, wurden jetzt  in der Saar ausgesetzt. Koordiniert wurde die Zanderbesatzaktion durch Bernd Hoen, den stellvertretenden Präsidenten des Fischereierbandes  Saar, der sich besonders  über die hervorragende Qualität der vom bayrischen Fischzüchter Peter Gerstner aus Obervolkach freute. Rund 8000 Euro kostet die saarländischen Angler diese Besatzaktion  an den  fünf verschiedenen Standorten. „Gut investiertes Geld,“ ist sich Bernd Hoen sicher,  der sich gute  Erfolge in  der Bekämpfung der Schwarzmundgrundel durch den Zander verspricht. Nicht zuletzt deshalb soll im nächsten Jahr die Besatzaktion fortgesetzt werden.

 

Fotos: Rolf Ruppenthal