HERZLICH WILLKOMMEN

bei den saarländischen Anglerinnen und Anglern!

Angeln ist ein Grundrecht und ein wichtiger Beitrag für den Naturschutz sowie ein in Jahrtausenden historisch gewachsenes Kulturgut.

Neu! Mit der Onlineakademie zur Fischerprüfung!

Die staatliche Fischerprüfung ist seit dem 1.6.2017 um eine Onlineakademie erweitert
Die staatliche Fischerprüfung im Saarla
Adobe Acrobat Dokument 536.8 KB
Fischereischein machen im Saarland. So geht`s!
Der Weg zum Angelschein im Saarland.pdf
Adobe Acrobat Dokument 678.4 KB

Fischereiverband Saar und Angelschule Fishing-King stellen sich vor. Hier das Video:

 

Fischereiverband Saar gewinnt Wettbewerb um herausragende Naturschutzprojekte der EDEKA Südwest

 

 

 

Die alljährliche Ausschreibung des Wettbewerbs erfolgt gemeinsam mit NatureLife-International“ (NLI) der Stiftung für Umwelt, Bildung und Nachhaltigkeit (http://www.naturelife-international.org). Ausgezeichnet und gefördert werden Projekte, die sich mit dem Erhalt, der Schaffung, der Renaturierung und dem Schutz von Biotopen und Lebensräumen für Wildtiere und Wildpflanzen befassen und dazu dienen, die Kulturlandschaft im Südwesten Deutschlands kontinuierlich zu fördern und zu verbessern.

 

Die Auszeichnung des Fischereiverbands Saar erfolgte am 11. August 2017 im EDEKA-Markt in Wallerfangen. Michael Meyer, Geschäftsleiterin des Bereichs Nachhaltigkeit von EDEKA Südwest dankte dem Fischereiverband Saar für sein großartiges Engagement. Umweltminister Jost verwies auf die erfolgreiche Arbeit des als Körperschaft öffentlichen Rechts agierenden Fischereiverbandes, die den Verband auf eine Stufe mit den Behörden des Saarlandes stelle und diesen als zuverlässigen, von den jeweiligen politischen Verhältnissen unabhängigen  Partner der Landesregierung ausweise. Dass der Fischereiverband Saar im privaten Unternehmenssektor ebenfalls immer stärker als Partner für Projekte im Bereich des Umwelt-, Arten- und Gewässerschutzes gewählt werde, führte der Minister auf die fachliche Kompetenz, die guten Kenntnisse der Regionalen Strukturen und Besonderheiten im Saarland ebenso wie die Möglichkeit, über den Fischereiverband Saar die ehrenamtliche Arbeit tausender Angler in den Mitgliedsvereinen zu unterstützen, zurück. Minister Jost  unterstrich die Kompetenz des Fischereiverbandes auch in den Bereichen Bildung, Kultur und Sozialwesen mit dem Hinweis auf das Projekt der Angel-Arbeitsgemeinschaften an saarländischen Schulen.

 

Verbandspräsident Andreas Schneiderlöchner dankte für die Auszeichnung, die einmal mehr ausdrücke, welch große Bedeutung der in weiten Teilen ehrenamtlichen Arbeit des Fischereiverbandes Saar und seiner Mitgliedsvereine im Saarland zukommt. Der mit der Auszeichnung verbundene Zuschuss in Höhe von 2.500,00 EUR werde zur Förderung des Projektes gezielt eingesetzt. Schneiderlöchner freute sich besonders, dass Herr Mathias Kühne als Betreiber des EDEKA-Marktes in Wallerfangen für das Projekt die Patenschaft übernahm und dankte seinem Vize-Präsidenten Bernd Hoen, der zum Termin verhindert war, für die engagierte organisatorische Betreuung der zahlreichen Projekte.    

 

Wallerfangens Bürgermeister Günter Zahn gratulierte ebenfalls dem Verband für die hervorragenden Leistungen und sagte zu, den Verband in seiner vielfältigen Tätigkeit für die Menschen sowie die Tier- und Pflanzenwelt zu unterstützen.    

 

Verbandsbiologe Sebastian Hoffmann und Frau Martina Neher von der NLI stellten sodann das Projekt, das in seinen Anfängen auf das Jahr 1997 zurückgeht, vor.

 

Die einheimischen Flusskrebsarten „Edel-“ und „Steinkrebs“ besiedelten bis Mitte des 19. Jahrhunderts saarländische Gewässer, als mit der Ansiedlung des Nordamerkanischen  Flusskrebses die Krebspest in Europa aufkam. Gegen diese Krankheit selbst immun, stellte sich der Nordamerikanische Flusskrebs als deren stiller Überträger heraus. Die Krebspest dezimierte den Bestand an einheimischen Flusskrebsen derart, dass einwandernde Aren die einheimischen Arten verdrängen konnten. Um die wenigen verbliebenen Vorkommen der einheimischen Krebsarten optimal zu schützen, startete das saarländische Umweltministerium gemeinsam mit dem Fischereiverband Saar ein Artenhilfsprogramm. Im Rahmen dieses Programms konnte der Fischereiverband Saar im Jahr 2001 durch die finanzielle Unterstützung des Ministeriums für Umwelt und der Saarland Sporttoto GmbH ein „Edelkrebsbiotop“ mit einem autochthonen Edelkrebsbestand anlegen mit dem Ziel, eine „Keimzelle“ zur Wiederbesiedelung geeigneter Gewässer für das ganze Land zu schaffen, aus welcher heraus landesweit in geeigneten Gewässern erfolgreiche Neu- und Wiederansiedlungen mit Edelkrebsen erfolgten.  

 

v.l.n.r.: Geschäftsbereichsleiterin Michaela Meyer, Minister Reinhold Jost, Biologe Sebastian Hoffmann, NatureLife-Mitarbeiterin Martina Neher, Bürgermeister Günter Zahn, Präsident Andreas Schneiderlöchner, Marktbetreiber Mathias Kühne, Gebietsverkaufsleiter Klaus Rabung

 

Foto: Rolf Ruppenthal 

 

 

 

Binnenfischertage der deutschen Angler im Saarland

 

Vom 21. bis 23.07.2017 richtete der Fischereiverband Saar das 4. DAFV – Binnenfischereitag aus. Angler aus 6 Bundesländern gingen an den Start, darunter auch 19 Teilnehmer/innen aus dem Saarland. Die Angler und ihre Angehörigen aus den übrigen Bundesländern reisten bereits bis zu einer Woche vor der Veranstaltung an, um das Saarland und seine Bevölkerung näher kennenzulernen. Kulinarische Köstlichkeiten gab es am Freitagabend in einer Brandweinbrennerei in Niedaltdorf zu probieren. Das Angeln fand in der Saar bei Rhoden im Rahmen der Hege der Fischbestände statt. Der Kommersabend fand am Samstag im Hotel Scheidberg in Wallerfangen statt. Mit Petra Blauth konnte eine Fischerkönigin aus dem Saarland geehrt werden. Mit Pia von der Thüsen, Lothar Thein, Marcus Thönes und Thomas Rupp wurden weitere Angler aus dem Saarland für gute Fangergebnisse durch den DAFV-Vizepräsidenten Werner Landau und den DAFV-Referenten für Binnenangeln Steffen Quinger geehrt. Die Organisation der Veranstaltung erfolgte durch den Vizepräsidenten des Fischereiverbandes Saar Bernd Hoen. Das Angeln wurde durch das Referat Fischen des Fischereiverbandes Saar betreut. FVS-Präsident Andreas Schneiderlöchner bedankte sich bei allen, die die Veranstaltung unterstützt und mir ihrem großen Engagement erst ermöglicht hatten. Ein anspruchsvolles Begleitprogramm rundete die Veranstaltung ab. Mit dem Bus ging es zunächst nach Saarlouis auf Stadttour, dann zum Treidelschiff „Anna Léonie“ und sodann an die Cloef zur Saarschleife und den Baumwipfelpfad. Die Rückreise endete am Sitz des Fischereiverbandes Saar in Dillingen, wo die Teilnehmer mit Speisen und Getränken erwartet wurden. Der Landesverband Weser-Ems hat die Ausrichtung der Binnenfischereitage 2018 übernommen, sodass eine Delegation aus dem Saarland nächstes Jahr sich nach Niedersachsen auf den Weg machen wird.   

 

Fotos: Alfred Fontaine

 

SPD-Mitglieder des Umweltausschusses des Landtages

 

des Saarlandes auf der Anna-Léonie

 

 

 

Am 5. Juli 2017 empfing die Verbandsführung die Mitglieder des Umweltausschusses Martina Holzer, Pia Döring und Dr. Magnus Jung im Merziger Yachthafen.  Begleitet wurde die Delegation von dem wissenschaftlichen Mitarbeiter der SPD-Landtagsfraktion Christian Gintzel.

 

Präsident Andreas Schneiderlöchner und Vizepräsident Bernd Hoen berichteten den Besuchern über die Historie des Treidelschiffes, die Trägerschaft durch den Fischereiverband Saar und das sehr aufwendige Bemühen des Verbandes im Hinblick auf die Erhaltung und die Nutzung des einzigartigen Kulturdenkmales, das als Museums-, Schulungs- und Veranstaltungsschiff weit über die Landesgrenzen hinaus zwischenzeitlich große Bekanntheit erlangt hat. Selbstverständlich informierte die Verbandsführung die Besucher auch über aktuelle fischereiliche Themen, wie die Kormoran- und die Grundelproblematik, in saarländischen Gewässern. Die Mitglieder des Umweltausschusses sagten ihre größtmögliche Unterstützung des Fischereiverbandes auch in der Zukunft zu. Präsident Schneiderlöchner dankte für die bisher immer gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Vizepräsident Hoen übernahm die Delegationsführung im Rahmen des Rundganges auf dem Treidelschiff.    

 

Fotos: Alfred Fontaine

Deutschland-Premiere an der Saar

Angeln für Menschen mit Behinderung.pdf
Adobe Acrobat Dokument 182.0 KB

im Vordergrund sitzend: Willi Stein

im Hintergrund v.l.n.r.: Boris Trinkaus, FVS-Präsident Andreas Schneiderlöchner und DAFV Referent Jürgen Rosenthal

Photograph: Rolf Ruppenthal

Saarländische Mädchen überzeugten beim Angeln

Jugend-Bundesländerhefefischen 2017.pdf
Adobe Acrobat Dokument 517.9 KB

Fischereiverband und Saarpächter führen 9. Aalbesatzmaßnahme durch

9. Besatzaktion mit Jungallen an der Saa
Adobe Acrobat Dokument 308.0 KB

v.l.n.r.: Verbandsbiologe Sebastian Hoffmann, Vizepräsident Bernd Hoen und Ehrenpräsident Werner Becker

 

Photo: Rolf Ruppenthal

Treidelschiff "Anna Leonie" bald barrierefrei

Treppenlift in Betrieb genommen.pdf
Adobe Acrobat Dokument 227.2 KB

v.r.n.l.:Sozialministerin Monika Bachmann, Präsident Andreas Schneiderlöchner, Vizepräsident Bernd Hoen

 

Photo: Rolf Ruppenthal

Aalschutzinitiative Saar 2017

Am 17.05.2017 überreichte Umweltminister Reinhold Jost den Zuwendungsbescheid zur Finanzierung der Aalschutzinitiative Saar an Vertreter des Fischereiverbandes Saar, Präsident Andreas Schneiderlöchner und Vizepräsident Bernd Hoen. Ab Juni bis September 2017 werden wieder zahlreiche geschlechtsreife Aale mit speziellen Reusen in der Saar gefangen, um diese in den Rhein zu transportieren, von wo aus eine hindernisfreie Abwanderung in das Laichgebiet der Tiere in der Sargassosee gewährleistet ist.  

PETA-Klage auf Anerkennung als mitwirkungs- und verbandsklageberechtigte Tierschutzorganisation abgewiesen.

PETA-Klage auf Anerkennung abgewiesen.p
Adobe Acrobat Dokument 5.5 KB

Jahreshauptversammlung 2017 sieht den Fischereiverband Saar auf Erfolgskurs

Bericht der Jahreshauptversammlung 2017
Jahreshauptversammlung sieht den Fischer
Adobe Acrobat Dokument 165.5 KB

 

Fehlverhalten einzelner Angler wird zur Stigmatisierung des Angelns insgesamt von

 

Tierrechtlerorganisation ausgenutzt!

Die spendensammelnde Tierrechtlerorganisation, die im Rahmen einer zweifelhaften Ethik Propaganda gegen die Nutzung von Tieren zur menschlichen Ernährung betreibt und dabei das Angeln zu stigmatisieren sucht, schießt wieder einmal weit über das Ziel hinaus, wenn im Zurücksetzen geangelter Fische der Tatbestand eines strafbaren Vergehens gesehen wird. Völlig zu Recht weist die Sprecherin des saarländischen Umweltministeriums, Sabine Schorr, darauf hin, dass nach dem novellierten saarländischen Fischereigesetz allenfalls das Vorliegen einer Ordnungswidrigkeit im Raum stehen kann. Darüber hinaus gebe ich zu bedenken, dass die selektive Entnahme von Fischen ein Kernprinzip des „Catch and Release – Konzeptes“ ist, sodass vorliegend nicht pauschal von einer nicht waidgerechten Angelmethode gesprochen werden kann. An dieser Stelle möchte ich einmal das Angeln mit der Jagd vergleichen. Der Jäger sieht sein Ziel vor dem Schuss und kann entscheiden, wieviel Fleisch er nach Hause trägt, oder ob er einen wertvollen Erbgutträger in seinem Revier nicht lieber schont. Wenn ich als Angler einen 90 cm Hecht fange, muss ich ebenfalls entscheiden können, ob ich diesen wertvollen Genträger wieder dem Wasser zurückführe, wenn ich eigentlich einen Zander für die Küche benötige. Weder der Angelvorgang als solcher noch die Praktik des Catch & Release – wie immer es dazu gekommen ist – ist strafbar.  Die Strafbarkeit scheitert schon an dem mangelnden wissenschaftlichen Nachweis des Schmerzempfinden, respektive der Leidensfähigkeit von Fischen. Überdies werden durch Catch and Release keine länger anhaltenden erheblichen Beeinträchtigungen beim Fisch herbeigerufen. Zudem wäre ein entsprechendes Verhalten im zuvor dargestellten Sinne auch gerechtfertigt. Dass das Vorgehen der Tierrechtlerorganisation reine Heuchelei ist, belegt auch die Tatsache, dass PETA verdeckt Spendengelder einstreicht,  indem diese Organisation über ein Shop-/Spendensystem  blutgetränktes Geld aus dem Verkauf von nichttierleidfreier Energie kassiert.    

 

Projekt "Angeln macht Schule" setzt seine Erfolgsgeschichte fort!

 

Die Gründung einer weiteren Angel-AG an der  erweiterten Realschule „An der Waldwies“ in Saarwellingen stieß am 27.01.2017 auf große Resonanz.  Lange und sorgfältig hatten der ASV 1960  Saarwellingen  die ASG Petri-Jünger Saarwellingen und  der ASV Nalbach mit Unterstützung  des Fischereiverbandes des Saarlandes (FVS) diese Aktion vorbereitet und sich dabei  an der erfolgreichen Nachwuchsarbeit an der Gemeinschafts- und Gesamtschule Mettlach - Orscholz orientiert.  Dort  werden  bereits seit elf Jahren mit großem Erfolg  Jungen und Mädchen zu natur- und verantwortungsbewussten  Anglern ausgebildet.  Zur Gründung konnten FVS-Präsident  Andreas Schneiderlöchner und Sascha Emanuel vom ASV Saarwellingen  sowie  Schulleiter Werner Braun gleich ein Dutzend  interessierter und wissbegieriger Jungen und Mädchen begrüßen. Der Präsident  des Fischereiverbandes Saar Andreas Schneiderlöchner betonte  bei dieser Gelegenheit, dass die im FVS organisierten 240 Vereine mit etwa 14000 Angler  stets auch enggierte  Natur- und Umweltschützer sind. So  werden im Rahmen dieser Arbeitsgemeinschaften  viele wissenswerte Erkenntnisse nicht nur zu Fischen und anderen   Tieren, sondern auch zum  Natur- und Umweltschutz, zur Ökologie, Botanik,  Gewässer- und Gerätekunde  vermittelt. An oberste Stelle stehe der Respekt vor der Kreatur und der Natur.  Der Jugendwart des ASV 1960 Saarwellingen  Michael Roth sowie der Biologe des  Fischereiverbandes Saar Sebastian Hoffmann vermittelten den  Schülerinnen und Schülern  erste interessante Einblicke in ihr zukünftiges Hobby. Schulleiter  Werner Braun und Bürgermeister Manfred Schwinn zeigten sich vom Interesse der Jugendlichen angetan und dankten den Verantwortlichen  der Angelvereine und des FVS für ihr Engagement. Beide waren überzeugt, dass die Jungen und Mädchen viel Interessantes und Wissenwertes nicht nur zum  Thema Angeln, sondern  auch zum  gesamten  Themenkomplex Umwelt und Natur erfahren und erlernen werden.

 

Bernd Hoen, der Vizepräsident des FVS verwies darauf, dass auch das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz derartige Angel-AG’s als wichtigen Beitrag zur Umwelterziehung in  den Schulen sieht.

 

"PETA propagiert nur dogmatischen Veganismus"

 

Starke Kritik erntet die Tierrechtlerorganisation PETA derzeit nicht nur von Seiten des Fischereiverbandes  Saar, des Umweltministeriums und von Schulen, sondern auch von karitativen Organisationen, wie der Aktion 3. Welt. Unterstützt durch den Fischereiverband Saar und dem Umweltministerium ist der Fischereiverband Saar gerade dabei das Projekt der Angel-Arbeitsgemeinschaften, das von einzelnen Schulen seit mehr als 10 Jahren bereits betriebenen wird, landesweit auszuweiten. PETA fordert nunmehr in einem Schreiben an die Gesamt- und Gemeinschaftsschule Mettlach Orscholz, dass die Schule künftig auf das Angebot der Angel-AG, in deren Rahmen Schüler den Angelschein erwerben können, verzichten solle, da den Schülern ihr natürliches Mitgefühl abtrainiert und stattdessen beigebracht werde, Tiere anzulocken und zu töten (SZ vom 25.01.2016). Schulleiter Georg Dillschneider sieht in der Angel-Arbeitsgemeinschaft die Themen Natur-, Umwelt- und Tierschutz angemessen vertreten, insbesondere der Respekt vor den Tieren. Die Forderung von PETA halte mit der Realität nicht Stand. Die Schule sei wegen einer ausgewogenen Ernährung gehalten wöchentlich auch Fisch auf dem Speiseplan der Mensa anzubieten. Christian Hirsch vom Vorstand der Aktion 3. Welt spricht PETA das moralische Recht ab, das Abschaffen von Angel-Arbeitsgemeinschaften zu fordern. Wer in der Vergangenheit öfter das Töten von Tieren und das Essen von Fleisch mit dem Holocaust geleichgesetzt habe, sollte zwei Tage vor dem Holocaust-Gedenktag am 27. Januar besser den Mund halten. PETA gehe es weniger um das Wohl der Tiere als um das Propagieren eines dogmatischen Veganismus, der die Grenzen zwischen Tieren und Menschen ignoriere. Es sei zu respektieren, wenn sich jemand privat entscheidet, vegan zu leben. Nur solle man daraus nicht wie PETA eine gesamtgesellschaftliche Ideologie machen und allen seine Auffassung aufzuzwingen versuchen. An der Angel-AG gebe es nichts auszusetzen. Das Angebot an der Gesamt- und Gemeinschaftsschule in Mettlach- Orscholz sei aus bildungspädagogischer Sicht sinnvoll, und er wünsche sich, dass es auch an weiteren Schulen eingeführt werde. Schulen sollen in ihren Lehrplänen Offenheit und Neugier aber keine eindimensionale Weltsicht vermitteln, so Christian Hisch abschließend.

Das Angeln im Saarland basiert auf einem modernen Fischereirecht das dem gewandelten Verständnis des Tierschutzes in der Gesellschaft Rechnung trägt. Das saarländische Fischereirecht ist zum 1.1.2017 unter Beteiligung der maßgeblichen Umwelt- und Tierschutz-organisationen (NABU, BUND, Landestierschutzstiftung und Landestierschutzbeauftragter) novelliert worden.   

Teilnehmer der Angel-Arbeitsgemeinschaft der Gesamt- und Gemeinschaftsschule Mettlach-Orscholz nach bestandener Fischerprüfung.

Fischereiverband Saar stellt ab sofort Fischereischeine aus oder verlängert abgelaufene Fischereischeine

 

Am 25.01.2016 war es soweit. Nachdem der Fischereieiverband Saar zum 1.1.2017  gesetzlich zur Erteilung des Fischereischeines ermächtig wurde, stellte Vizepräsident Bernd Hoen für den Fischereiverband Saar den ersten Fischereischein in der Landesgeschäftsstelle in Dillingen aus.   

 

Antragsteller war der Vorsitzende der Pachtgemeinschaft Untere Saar e.V. Peter Schönfließ.

 

Photo: Rolf Ruppenthal

Aalschutzinitiative

Nach erfolgreicher Erprobungsphase zum Arten- und Tierschutz im Jahr 2015 intensiviert der Fischereiverband Saar die Abfischaktionen mit speziellen Reusen zur Erhöhung der Fangmengen, um die gefangenen geschlechtsreifen Aale in den  Rhein zu verbringen, von wo diese Tiere ungehindert von Turbinen in Wasserkraftwerken in Richtung ihres Laichgebietes in der Sargassosee abwandern können. Der Kraftwerksbetreiber "innogy SE" hat sich am 16.09.2016 im Rahmen einer hierzu organisierten Veranstaltung verpflichtet, die Aalschutzmaßnahme zu finanzieren. Die Unterzeichnung des Vertrages fand auf dem Treidelschiff "Anna Léonie" im Yachthafen Merzig statt.