HERZLICH WILLKOMMEN

bei den saarländischen Anglerinnen und Anglern!

Angeln ist ein Grundrecht und ein wichtiger Beitrag für den Naturschutz sowie ein in Jahrtausenden historisch gewachsenes Kulturgut.

Neu! Mit der Onlineakademie zur Fischerprüfung!

Die staatliche Fischerprüfung ist seit dem 1.6.2017 um eine Onlineakademie erweitert
Die staatliche Fischerprüfung im Saarla
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Fischereischein machen im Saarland. So geht`s!
Der Weg zum Angelschein im Saarland.pdf
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Fischereiverband Saar und Angelschule Fishing-King stellen sich vor. Hier das Video:

 

Geld statt Geschenke!

 

Die Bank1Saar hat auch in diesem Jahr wieder 2 mal 5.000 Euro für Projekte gespendet, die Kinder und Jugendliche aktiv raus in die Natur bringen. Umweltminister Reinhold Jost hatte dafür die Kinder- und Jugendfarm in Saarlouis und das Projekt "Angeln macht Schule" des saarländischen Fischereiverbandes vorgeschlagen. "Die Initiative der Bank1Saar ist vorbildlich! Es macht wirklich Sinn solche naturpädagogischen Projekte, die von ganz viel ehrenamtlichem Engagement getragen werden, zu unterstützen", so der Minister. Im Gegenzug verzichtet die Bank1Saar bereits zum zweiten Mal darauf, an Kunden und Geschäftspartner in der Vorweihnachtszeit Geschenke zu verteilen. "In der Summe ist dieses Geld für Projekte der Umwelterziehung viel sinnvoller angelegt", so Carlo Segeth, Vorstandsvorsitzender der Bank1Saar. FVS-Präsident Andreas Schneiderlöchner sieht in den Angel-Arbeitsgemeinschaften ein geeignetes Mittel, um bei den Kindern und Jugendlichen das ökologisches Bewusstsein, das  Verantwortungsgefühl und die Bereitschaft zum naturverträglichen Handeln zu fördern. Auch wirke sich das Projekt günstig auf die Charakterbildung und die Schaffung sozialer Kontakte der Jugendlichen aus

 

 

Müll statt Zander und Barsch

Traditionsgemäß beteiligen sich die Angler des Fischereiverbandes Saar an der Umweltschutzaktion „Picobello“, die eigentlich im Frühjahr stattfindet. Um jedoch die zu dieser Zeit auflebende heimische Flora und Fauna, insbesondere Brutvögel an den Ufern der Saar nicht zu stören, findet die durch den Fischereiverband Saar im Zusammenwirken mit den Saarpächtern (ASV Saarbrücken, AGV Völklingen, VAF Saarlouis-Ensdorf, ASV Beckingen und der PG Untere Saar) koordinierte Reinigungsmaßnahme im Winter statt.  Dass Umweltschutz bei den Anglern Ehrensache ist, wurde am Samstag, 18. November 2017, wieder unter Beweis gestellt. Hunderte von Anglern beteiligten sich an dem alljährlichen Reinigungseinsatz. Mit im „Boot“ sind setz auch die Kommunen, die Fahrzeuge und Mitarbeiter für den Abtransport des eingesammelten Mülls bereitstellen. Aufgesammelt wurden ganze Lkw-Ladungen Unrat und Müll. Das Spektrum reichte dabei von Getränkedosen und Kunststoffflaschen über ganze Müllsäcke bis hin zu Möbeln, Altreifen und sogar Ölkanistern und Elektroschrott.

Fotos: Alfred Fontaine

 

Zanderbesatz als Gegenmaßnahme gegen die Ausbreitung der

 

 Schwarzmundgrundel

 

Um der invasiven Fischart „Schwarzmundgrundel“ entgegen zu wirken, hat der Fischereiverband Saar in Kooperation mit den angeschlossenen Pachtgemeinschaften, die „Vereinigten Angelfreunde Saarlouis-Ensdorf“, der „ASV Saarbrücken“,  die „AGV Völklingen“, der „ASV Beckingen“  und die „Pachtgemeinschaft Untere Saar“ Mitte Oktober einen Zanderbesatz in der Saar vorgenommen.  Die Schwarzmundgrundel ist über die Flüsse Osteuropas  vom kaspischen Meer her zugewandert und hat inzwischen viele  mitteleuropäische Gewässer regelrecht verseucht. Aufgrund ihrer explosionsartigen Vermehrung – Schwarzmundgrundel laicht im Jahr  bis zu fünf Mal ab – ist sie inzwischen zu einer ernsten Bedrohung der  heimischen Fischwelt geworden, denn die gefräßigen  Zuwanderer ernähren sich bevorzugt  von Fischlaich. Der Zander soll die Ausbreitung der Schwarzmundgrundel stoppen. Dieser  Raubfisch, auch Sander,  Schill, Hechtbarsch, Zahnmaul oder Fogasch genannt, gehört zur Familie der  Barsche. Die mittlere Länge beträgt 40 bis 50 Zentimeter, er kann aber bis zu 1,30 Meter lang und bis zu 19 Kilo schwer werden. Dabei wird er  bis zu 20 Jahre alt. Der Zander erhält gegenüber  dem Hecht zunehmende Bedeutung als Raubfisch, weil er problemlos in den  von Menschen gestalteten Flusssystemen  ablaichen und  sich zudem dank seiner ausgeprägten Sehfähigkeit auch in trüben Gewässern und in relativer Dunkelheit bestens behaupten kann. Zudem  verfügt der Zander gegenüber dem Barsch über ein deutlich besseres Gehör. Durch seine Vorliebe für kleine Fische, bedingt durch das relativ kleine Maul, ist der Zander der ideale Jäger für die Schwarzmundgrundel, die inzwischen in großen Mengen  auch in der Saar vorkommt und hier schon zu einer wahren Plage geworden ist. Da der schnell wachsende Räuber  zudem  als  hoch geschätzter Speisefisch gilt, ist er bei den Anglern  zudem besonders gerne gesehen. Fast 3000  Exemplare, einjährig und bis zu zehn Zentimeter groß, wurden jetzt  in der Saar ausgesetzt. Koordiniert wurde die Zanderbesatzaktion durch Bernd Hoen, den stellvertretenden Präsidenten des Fischereierbandes  Saar, der sich besonders  über die hervorragende Qualität der vom bayrischen Fischzüchter Peter Gerstner aus Obervolkach freute. Rund 8000 Euro kostet die saarländischen Angler diese Besatzaktion  an den  fünf verschiedenen Standorten. „Gut investiertes Geld,“ ist sich Bernd Hoen sicher,  der sich gute  Erfolge in  der Bekämpfung der Schwarzmundgrundel durch den Zander verspricht. Nicht zuletzt deshalb soll im nächsten Jahr die Besatzaktion fortgesetzt werden.

 

Fotos: Rolf Ruppenthal

 

Tag der offenen Tür nach Abschluss der Sanierungsarbeiten

 

 Zum Tag der offenen Tür, am Samstag, den 16.09.2017, präsentierte der Fischereiverband Saar die gerade erst sanierte Immobilie in der Feldstraße 49 in Dillingen der Öffentlichkeit. Den zahlreichen Besuchern standen an diesem Tag die Geschäftsstelle, die Schulungsräume, das Werkstattgebäude sowie die Fahrzeug- und Gerätehalle zur Besichtigung von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr offen. Im Rahmen der Eröffnungsrede des Präsidenten Andreas Schneiderlöchner stellte dieser fest, dass es gelungen sei, die Kostenansätze erheblich durch die Erbringung von Arbeiten in Eigenleistung zu unterschreiten. Umweltminister Reinhold Jost dankte der Präsident für die dem Fischereiverband Saar von Seiten des Ministeriums gewährte Unterstützung zur Finanzierung des Projektes „Schaffung eines Zentrums der Fischerei für das Saarland“. Schneiderlöchner kündigte als neustes Projekt die Züchtung von im Bestand gefährdeter Fischarten als Sofortmaßnahme im Hinblick auf ausufernde Schäden in den Fischbeständen, verursacht insbesondere durch den starken Fraßdruck des Kormorans, an.  Umweltminister Jost bescheinigte der Verbandsführung eine stets gute und vertrauensvolle  Zusammenarbeit. Mit den jüngst getätigten Investitionen in die verbandseigene Immobilie und die technische Ausstattung des Verbandes verbesserten sich nunmehr die Arbeitsbedingungen im Verband deutlich. Der Vizepräsident des Landtages, Herr Günter Heinrich, beglückwünschte den Verband ebenso wie die Landtagsabgeordnete der CDU-Fraktion, Frau Dagmar Heib zu den erfolgreich abgeschlossenen Sanierungsarbeiten. Der Bürgermeister der Stadt Dillingen, Herr Franz-Josef Berg, wurde vom Präsidenten sowie den beiden Vizepräsidenten Bernd Hoen und Wolfgang Ewertz eingehend über die Aktivitäten des Verbandes informiert. Nachdem der Verband mit dieser Investition in der Stadt Dillingen ein deutliches Zeichen für den gewählten Standort Dillingen gesetzt hat wurden auch über eine mögliche Zusammenarbeit mit der Stadt Dillingen gesprochen. Die Geschäftsführerin der Gartenbauvereine Saarland-Rheinland-Pfalz, Frau Monika Lambert-Debong, zeigte sich überrascht angesichts des breit gefächerten Aufgabenbereiches des Verbandes und freute sich auf die Zusammenarbeit mit dem Fischereiverband im Rahmen des neu gegründeten Dachverbandes „SaarLandNutzer“ im Saarland. Mitarbeiter und Vorstandsmitglieder des Verbandes standen den Besuchern für Informationen über den gesamten Tag zur Verfügung. Eine Delegation der Fa. „Fisching King“, Kooperationspartner des Fischereiverbandes Saar im Rahmen der seit Juni diesen Jahres gemeinsam geschaffenen Online-Akademie zum Erwerb der Fischerprüfung, informierte die Besucher vor Ort.    

 

Fotos: Alfred Fontaine

 

Dachorganisation „SaarLandNutzer“ wählte Vorstand

  

Nachdem am 23.08.2017 die Gründungsversammlung der Dachorganisation der saarländischen Land-Nutzerverbände (SLN) stattgefunden hat, folgte am 14.09.2017 die erste Mitgliederversammlung.  Vertreten durch ihre Präsidenten, Vorsitzenden und Geschäftsführer waren der Bauernverband Saar, der Verband der Landwirte im Nebenberuf, die Forstbetriebsgemeinschaft Saar, der Saarländische Waldbesitzerverband, die Landesarbeitsgemeinschaft VJE Saar, der Fischereiverband Saar, die Vereinigung der Jäger des Saarlandes, der Landesverband Gartenbau und der Verband der Gartenbauvereine als Gründungsmitglieder. Als Ehrengäste konnten begrüßt werden der Minister für Umwelt und Verbraucherschutz des Saarlandes Reinhold Jost, der Vizepräsident des Landtages des Saarlandes Herr Günter Heinrich und der Präsident der Landwirtschaftskammer Herr Richard Schreiner. Minister Jost bekannte sich klar und deutlich zur Landnutzung im Saarland und zeigte sich erfreut, dass neben den sog. "grünen Verbänden" nun auch die Landnutzer künftig stärker im Dialog mit der Politik stehen werden und bot dem SLN eine offene und konstruktive Zusammenarbeit mit ihm und seinem Hause an. Nach dem Grußwort der Ehrengäste stellten sich die Mitgliedsverbände vor. Sodann übernahm Herr Minister Jost die Versammlungsleitung zur Wahl des neuen Vorstandsvorsitzenden.  Zum Vorsitzenden der Dachorganisation wurde einstimmig Herr Michael Klein gewählt.  Der Bauernverband Saar stellt mit seinem Präsidenten Peter Hoffmann den 2. Vorsitzenden. Für den Fischereiverband Saar wurde der Präsident Andreas Schneiderlöchner als Schatzmeister in den geschäftsführenden Vorstand der Dachorganisation gewählt. Die Vereinigung der Jäger des Saarlandes ist mit Herrn Prof. Dr. Patrick Klär als Schriftführer im Vorstand vertreten, die LAG-VJE Saar mit Herrn Stefan Schwarz als Beisitzer. Die gegründete Dachorganisation dient der Bündelung der übergeordneten Zielsetzungen der Mitgliedsverbände und der Stärkung  ihrer Öffentlichkeitsarbeit, wobei die angeschlossenen Mitgliedsverbände ihre vereins- und verbandspolitische Eigenständigkeit beibehalten. 

 

v.l.n.r.: Andreas Schneiderlöchner, Michael Klein, Peter Hoffmann, Prof. Dr. Patrick Klär und Stefan Schwarz

 

Fotos: Alfred Fontaine

 

Verbandskönigsfischen „Fließwasser“ 2017

 

Der Fischereiverband Saar veranstaltete am 27.08.2017 an der Saar bei Merzig das „Königsfischen der Mannschaften“. Ausrichter war die Pachtgemeinschaft „Untere Saar“. Zahlreiche Mitgliedsvereine des Verbandes gingen an den Start. Geangelt wurde im Rahmen der Fischbestandshege, wobei die Reduzierung des Grundelbestandes, einer invasiven Fischart, die die heimischen Fischarten bedroht, im Vordergrund stand. Den Titel „Saarlandmeister“ bei den Herren, errang das Team des ASV Rehlingen. Bei den Damen konnte sich das Team des ASV Oberesch durchsetzen. Präsident Andreas Schneiderlöchner nahm zusammen mit Bürgermeister Markus Hoffeld die Ehrungen der erfolgreichen Anglerinnen und Angler vor. Präsident Schneiderlöchner dankte dem Referat „Fischen“ für die gute Leitung der Veranstaltung und der Pachtgemeinschaft „Untere Saar“ für die gute Ausrichtung sowie das köstliche Speisenangebot, insbesondere die frisch zubereiteten Frischfrikadellen und den frittierten Saarfisch. Bürgermeister Hoffeld zeigte sich begeistert von der großen Zahl der teilnehmenden Angler und deren Engagement für den Gewässer- und Artenschutz. Am und im verbandseigenen Treidelschiff „Anna Léonie“ herrschte noch Treiben bis spät in den Abend.       

 

 

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      Jugendkönigsfischen Stillwasser 2017

 Tierschutzstiftung Saar ehrte drei Jugendliche 

 

Am 26.08.2017 veranstalte der Fischereiverband Saar sein traditionelles „Jugendkönigsfischen Stillwasser“ an der Weiheranlage des ASV Rehlingen im Rahmen der Hege des Fischbestandes. Zahlreiche Jungen und Mädchen gingen begeistert an den Start. Erstmals in der Verbandsgeschichte nahm die Geschäftsführerin der Tierschutzstiftung Saar Frau Behnisch-Hartz zusammen mit dem Präsidenten des FVS Andreas Schneiderlöchner Ehrungen vor. Frau Behnisch-Hartz sprach den angelnden Kindern den besonderen Dank der Tierschutzstiftung Saar für das große Engagement im Rahmen des Schutzes gefährdeter Fischarten und des Erhalts der natürlichen Lebensräume aus. Mit der Ehrung werde der besonders schonende Umgang mit Wirbeltieren gewürdigt. Die Plaketten und Urkunden gingen an Maya Schmidt vom ASV Siersburg, Etienne Müller vom ASV Sulzbach und Nicklass Gasper vom ASV Besseringen. Der Leiter der Jugendabteilung des Fischereiverbandes Saar Alois Dys nahm sodann mit dem Präsidenten Andreas Schneiderlöchner die Ehrungen der Erstplatzierten in der Einzel- und Mannschaftwertung vor. Fischerkönigin wurde Maya Schmidt, Fischerkönig Etienne Müller. Bei den Mädchen siegte das Team des ASV Siersburg. Bei den Jungen das des ASV Besseringen. Präsident Andreas Schneiderlöchner dankte den Verantwortlichen der Jugendabteilung des Fischereiverbandes Saar für die gute Organsiation sowie den Jugendwarten des ausrichtenden ASV Rehlingen Bernd Marchand und Axel Sievers für die stets gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Fischereiverband Saar.     

 

 

Projekt "Angeln macht Schule" jetzt auch an der „Freiwilligen Ganztagsschule am Litermont in Nalbach

 

 

 

 

 

„Angeln macht Schule“ ist weiter auf Erfolgskurs. Die Gründung einer weiteren Angel-Arbeitsgemeinschaft stieß am 23.08.2017 bei der Vorstellung durch den Fischereiverband Saar, den ASV Nalbach und den ASV Saarwellingen 1960  auf große Resonanz. Etwa 70 interessierte Schülerinnen und Schüler sorgten dafür, dass es im Klassenraum ziemlich eng zuging.  Die Leiterin der Ganztagsschule Kathrin Hassenteufel  begrüßte die Verantwortlichen des Verbandes und der Vereine sowie den Bürgermeister  von Nalbach Peter Lehnert.  Projekte dieser Art werden bereits seit 11 Jahren im Saarland realisiert, so an der Gemeinschafts- und Gesamtschule in  Orscholz und an der erweiterten Realschule „An der Waldwies“ in Saarwellingen. Und es ist  keineswegs nur das Fischefangen, was die Jungen und Mädchen antreibt, sie wollen  vielmehr den Lernort Natur näher kennenlernen und mit allen Sinnen  erleben, was  Andreas Schneiderlöchner, Präsident des  Fischereiverbandes Saar, und seinen  Stellvertreter Bernd Hoen ganz besonders freut.  Sascha Kallenborn und  Michael Roth, die Jugendwarte des ASV  Nalbach und des ASV Saarwellingen, gaben erste Einblicke in das geplante Projekt. Im 14-tägigen Turnus werden abwechselnd Theorie und Praxis des Angelns vermittelt. Unterrichtet wird in den Fächern Allgemeine und spezielle Fischkunde, Gewässerkunde, Gerätekunde und Fischereirecht. Die Praxis wird an den Gewässern der beteiligten Angelvereine statt. Ziel der Arbeitsgemeinschaften ist es, nach Bestehen der Fischerprüfung den Fischereischein zu erwerben. Verbandspräsident Andreas Schneiderlöchner  wies darauf hin, dass die 240 Angelsportvereine im Saarland mit ihren 14.000 Mitgliedern engagierten Natur- und Umweltschutz betreiben, diese Arbeit aber dauerhaft nur betrieben werden könne, wenn es gelingt, den Nachwuchs für das Angeln in den Vereinen zu begeistern. Der Vorsitzende des ASV Nalbach Armin Müller begrüßte als Koordinator  der Arbeitsgemeinschaft an der Freiwilligen Ganztagsschule die interessierten Schülerinnen und Schüler sehr herzlich und brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass möglichst viele Jugendliche an der Arbeitsgemeinschaft teilnehmen werden.   Der Jugendwart des ASV 1960 Saarwellingen  Michael Roth sowie der Biologe des  Fischereiverbandes Saar Sebastian Hoffmann vermittelten den  Schülerinnen und Schülern  erste interessante Einblicke in ihr zukünftiges Hobby.

 

Foto: Rolf Ruppenthal

 

Fischereiverband Saar gewinnt Wettbewerb um herausragende Naturschutzprojekte der EDEKA Südwest

 

 

 

Die alljährliche Ausschreibung des Wettbewerbs erfolgt gemeinsam mit NatureLife-International“ (NLI) der Stiftung für Umwelt, Bildung und Nachhaltigkeit (http://www.naturelife-international.org). Ausgezeichnet und gefördert werden Projekte, die sich mit dem Erhalt, der Schaffung, der Renaturierung und dem Schutz von Biotopen und Lebensräumen für Wildtiere und Wildpflanzen befassen und dazu dienen, die Kulturlandschaft im Südwesten Deutschlands kontinuierlich zu fördern und zu verbessern.

 

Die Auszeichnung des Fischereiverbands Saar erfolgte am 11. August 2017 im EDEKA-Markt in Wallerfangen. Michael Meyer, Geschäftsleiterin des Bereichs Nachhaltigkeit von EDEKA Südwest dankte dem Fischereiverband Saar für sein großartiges Engagement. Umweltminister Jost verwies auf die erfolgreiche Arbeit des als Körperschaft öffentlichen Rechts agierenden Fischereiverbandes, die den Verband auf eine Stufe mit den Behörden des Saarlandes stelle und diesen als zuverlässigen, von den jeweiligen politischen Verhältnissen unabhängigen  Partner der Landesregierung ausweise. Dass der Fischereiverband Saar im privaten Unternehmenssektor ebenfalls immer stärker als Partner für Projekte im Bereich des Umwelt-, Arten- und Gewässerschutzes gewählt werde, führte der Minister auf die fachliche Kompetenz, die guten Kenntnisse der Regionalen Strukturen und Besonderheiten im Saarland ebenso wie die Möglichkeit, über den Fischereiverband Saar die ehrenamtliche Arbeit tausender Angler in den Mitgliedsvereinen zu unterstützen, zurück. Minister Jost  unterstrich die Kompetenz des Fischereiverbandes auch in den Bereichen Bildung, Kultur und Sozialwesen mit dem Hinweis auf das Projekt der Angel-Arbeitsgemeinschaften an saarländischen Schulen.

 

Verbandspräsident Andreas Schneiderlöchner dankte für die Auszeichnung, die einmal mehr ausdrücke, welch große Bedeutung der in weiten Teilen ehrenamtlichen Arbeit des Fischereiverbandes Saar und seiner Mitgliedsvereine im Saarland zukommt. Der mit der Auszeichnung verbundene Zuschuss in Höhe von 2.500,00 EUR werde zur Förderung des Projektes gezielt eingesetzt. Schneiderlöchner freute sich besonders, dass Herr Mathias Kühne als Betreiber des EDEKA-Marktes in Wallerfangen für das Projekt die Patenschaft übernahm und dankte seinem Vize-Präsidenten Bernd Hoen, der zum Termin verhindert war, für die engagierte organisatorische Betreuung der zahlreichen Projekte.    

 

Wallerfangens Bürgermeister Günter Zahn gratulierte ebenfalls dem Verband für die hervorragenden Leistungen und sagte zu, den Verband in seiner vielfältigen Tätigkeit für die Menschen sowie die Tier- und Pflanzenwelt zu unterstützen.    

 

Verbandsbiologe Sebastian Hoffmann und Frau Martina Neher von der NLI stellten sodann das Projekt, das in seinen Anfängen auf das Jahr 1997 zurückgeht, vor.

 

Die einheimischen Flusskrebsarten „Edel-“ und „Steinkrebs“ besiedelten bis Mitte des 19. Jahrhunderts saarländische Gewässer, als mit der Ansiedlung des Nordamerkanischen  Flusskrebses die Krebspest in Europa aufkam. Gegen diese Krankheit selbst immun, stellte sich der Nordamerikanische Flusskrebs als deren stiller Überträger heraus. Die Krebspest dezimierte den Bestand an einheimischen Flusskrebsen derart, dass einwandernde Aren die einheimischen Arten verdrängen konnten. Um die wenigen verbliebenen Vorkommen der einheimischen Krebsarten optimal zu schützen, startete das saarländische Umweltministerium gemeinsam mit dem Fischereiverband Saar ein Artenhilfsprogramm. Im Rahmen dieses Programms konnte der Fischereiverband Saar im Jahr 2001 durch die finanzielle Unterstützung des Ministeriums für Umwelt und der Saarland Sporttoto GmbH ein „Edelkrebsbiotop“ mit einem autochthonen Edelkrebsbestand anlegen mit dem Ziel, eine „Keimzelle“ zur Wiederbesiedelung geeigneter Gewässer für das ganze Land zu schaffen, aus welcher heraus landesweit in geeigneten Gewässern erfolgreiche Neu- und Wiederansiedlungen mit Edelkrebsen erfolgten.  

 

v.l.n.r.: Geschäftsbereichsleiterin Michaela Meyer, Minister Reinhold Jost, Biologe Sebastian Hoffmann, NatureLife-Mitarbeiterin Martina Neher, Bürgermeister Günter Zahn, Präsident Andreas Schneiderlöchner, Marktbetreiber Mathias Kühne, Gebietsverkaufsleiter Klaus Rabung

 

Foto: Rolf Ruppenthal 

 

 

 

Binnenfischertage der deutschen Angler im Saarland

 

Vom 21. bis 23.07.2017 richtete der Fischereiverband Saar das 4. DAFV – Binnenfischereitag aus. Angler aus 6 Bundesländern gingen an den Start, darunter auch 19 Teilnehmer/innen aus dem Saarland. Die Angler und ihre Angehörigen aus den übrigen Bundesländern reisten bereits bis zu einer Woche vor der Veranstaltung an, um das Saarland und seine Bevölkerung näher kennenzulernen. Kulinarische Köstlichkeiten gab es am Freitagabend in einer Brandweinbrennerei in Niedaltdorf zu probieren. Das Angeln fand in der Saar bei Rhoden im Rahmen der Hege der Fischbestände statt. Der Kommersabend fand am Samstag im Hotel Scheidberg in Wallerfangen statt. Mit Petra Blauth konnte eine Fischerkönigin aus dem Saarland geehrt werden. Mit Pia von der Thüsen, Lothar Thein, Marcus Thönes und Thomas Rupp wurden weitere Angler aus dem Saarland für gute Fangergebnisse durch den DAFV-Vizepräsidenten Werner Landau und den DAFV-Referenten für Binnenangeln Steffen Quinger geehrt. Die Organisation der Veranstaltung erfolgte durch den Vizepräsidenten des Fischereiverbandes Saar Bernd Hoen. Das Angeln wurde durch das Referat Fischen des Fischereiverbandes Saar betreut. FVS-Präsident Andreas Schneiderlöchner bedankte sich bei allen, die die Veranstaltung unterstützt und mir ihrem großen Engagement erst ermöglicht hatten. Ein anspruchsvolles Begleitprogramm rundete die Veranstaltung ab. Mit dem Bus ging es zunächst nach Saarlouis auf Stadttour, dann zum Treidelschiff „Anna Léonie“ und sodann an die Cloef zur Saarschleife und den Baumwipfelpfad. Die Rückreise endete am Sitz des Fischereiverbandes Saar in Dillingen, wo die Teilnehmer mit Speisen und Getränken erwartet wurden. Der Landesverband Weser-Ems hat die Ausrichtung der Binnenfischereitage 2018 übernommen, sodass eine Delegation aus dem Saarland nächstes Jahr sich nach Niedersachsen auf den Weg machen wird.   

 

Fotos: Alfred Fontaine

 

SPD-Mitglieder des Umweltausschusses des Landtages

 

des Saarlandes auf der Anna-Léonie

 

 

 

Am 5. Juli 2017 empfing die Verbandsführung die Mitglieder des Umweltausschusses Martina Holzer, Pia Döring und Dr. Magnus Jung im Merziger Yachthafen.  Begleitet wurde die Delegation von dem wissenschaftlichen Mitarbeiter der SPD-Landtagsfraktion Christian Gintzel.

 

Präsident Andreas Schneiderlöchner und Vizepräsident Bernd Hoen berichteten den Besuchern über die Historie des Treidelschiffes, die Trägerschaft durch den Fischereiverband Saar und das sehr aufwendige Bemühen des Verbandes im Hinblick auf die Erhaltung und die Nutzung des einzigartigen Kulturdenkmales, das als Museums-, Schulungs- und Veranstaltungsschiff weit über die Landesgrenzen hinaus zwischenzeitlich große Bekanntheit erlangt hat. Selbstverständlich informierte die Verbandsführung die Besucher auch über aktuelle fischereiliche Themen, wie die Kormoran- und die Grundelproblematik, in saarländischen Gewässern. Die Mitglieder des Umweltausschusses sagten ihre größtmögliche Unterstützung des Fischereiverbandes auch in der Zukunft zu. Präsident Schneiderlöchner dankte für die bisher immer gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Vizepräsident Hoen übernahm die Delegationsführung im Rahmen des Rundganges auf dem Treidelschiff.    

 

Fotos: Alfred Fontaine

Deutschland-Premiere an der Saar

Angeln für Menschen mit Behinderung.pdf
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im Vordergrund sitzend: Willi Stein

im Hintergrund v.l.n.r.: Boris Trinkaus, FVS-Präsident Andreas Schneiderlöchner und DAFV Referent Jürgen Rosenthal

Photograph: Rolf Ruppenthal

Saarländische Mädchen überzeugten beim Angeln

Jugend-Bundesländerhefefischen 2017.pdf
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Fischereiverband und Saarpächter führen 9. Aalbesatzmaßnahme durch

9. Besatzaktion mit Jungallen an der Saa
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v.l.n.r.: Verbandsbiologe Sebastian Hoffmann, Vizepräsident Bernd Hoen und Ehrenpräsident Werner Becker

 

Photo: Rolf Ruppenthal

Treidelschiff "Anna Leonie" bald barrierefrei

Treppenlift in Betrieb genommen.pdf
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v.r.n.l.:Sozialministerin Monika Bachmann, Präsident Andreas Schneiderlöchner, Vizepräsident Bernd Hoen

 

Photo: Rolf Ruppenthal

Aalschutzinitiative Saar 2017

Am 17.05.2017 überreichte Umweltminister Reinhold Jost den Zuwendungsbescheid zur Finanzierung der Aalschutzinitiative Saar an Vertreter des Fischereiverbandes Saar, Präsident Andreas Schneiderlöchner und Vizepräsident Bernd Hoen. Ab Juni bis September 2017 werden wieder zahlreiche geschlechtsreife Aale mit speziellen Reusen in der Saar gefangen, um diese in den Rhein zu transportieren, von wo aus eine hindernisfreie Abwanderung in das Laichgebiet der Tiere in der Sargassosee gewährleistet ist.  

PETA-Klage auf Anerkennung als mitwirkungs- und verbandsklageberechtigte Tierschutzorganisation abgewiesen.

PETA-Klage auf Anerkennung abgewiesen.p
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Fehlverhalten einzelner Angler wird zur Stigmatisierung des Angelns insgesamt von

 

Tierrechtlerorganisation ausgenutzt!

Die spendensammelnde Tierrechtlerorganisation, die im Rahmen einer zweifelhaften Ethik Propaganda gegen die Nutzung von Tieren zur menschlichen Ernährung betreibt und dabei das Angeln zu stigmatisieren sucht, schießt wieder einmal weit über das Ziel hinaus, wenn im Zurücksetzen geangelter Fische der Tatbestand eines strafbaren Vergehens gesehen wird. Völlig zu Recht weist die Sprecherin des saarländischen Umweltministeriums, Sabine Schorr, darauf hin, dass nach dem novellierten saarländischen Fischereigesetz allenfalls das Vorliegen einer Ordnungswidrigkeit im Raum stehen kann. Darüber hinaus gebe ich zu bedenken, dass die selektive Entnahme von Fischen ein Kernprinzip des „Catch and Release – Konzeptes“ ist, sodass vorliegend nicht pauschal von einer nicht waidgerechten Angelmethode gesprochen werden kann. An dieser Stelle möchte ich einmal das Angeln mit der Jagd vergleichen. Der Jäger sieht sein Ziel vor dem Schuss und kann entscheiden, wieviel Fleisch er nach Hause trägt, oder ob er einen wertvollen Erbgutträger in seinem Revier nicht lieber schont. Wenn ich als Angler einen 90 cm Hecht fange, muss ich ebenfalls entscheiden können, ob ich diesen wertvollen Genträger wieder dem Wasser zurückführe, wenn ich eigentlich einen Zander für die Küche benötige. Weder der Angelvorgang als solcher noch die Praktik des Catch & Release – wie immer es dazu gekommen ist – ist strafbar.  Die Strafbarkeit scheitert schon an dem mangelnden wissenschaftlichen Nachweis des Schmerzempfinden, respektive der Leidensfähigkeit von Fischen. Überdies werden durch Catch and Release keine länger anhaltenden erheblichen Beeinträchtigungen beim Fisch herbeigerufen. Zudem wäre ein entsprechendes Verhalten im zuvor dargestellten Sinne auch gerechtfertigt. Dass das Vorgehen der Tierrechtlerorganisation reine Heuchelei ist, belegt auch die Tatsache, dass PETA verdeckt Spendengelder einstreicht,  indem diese Organisation über ein Shop-/Spendensystem  blutgetränktes Geld aus dem Verkauf von nichttierleidfreier Energie kassiert.    

 

Projekt "Angeln macht Schule" setzt seine Erfolgsgeschichte fort!

 

Die Gründung einer weiteren Angel-AG an der  erweiterten Realschule „An der Waldwies“ in Saarwellingen stieß am 27.01.2017 auf große Resonanz.  Lange und sorgfältig hatten der ASV 1960  Saarwellingen  die ASG Petri-Jünger Saarwellingen und  der ASV Nalbach mit Unterstützung  des Fischereiverbandes des Saarlandes (FVS) diese Aktion vorbereitet und sich dabei  an der erfolgreichen Nachwuchsarbeit an der Gemeinschafts- und Gesamtschule Mettlach - Orscholz orientiert.  Dort  werden  bereits seit elf Jahren mit großem Erfolg  Jungen und Mädchen zu natur- und verantwortungsbewussten  Anglern ausgebildet.  Zur Gründung konnten FVS-Präsident  Andreas Schneiderlöchner und Sascha Emanuel vom ASV Saarwellingen  sowie  Schulleiter Werner Braun gleich ein Dutzend  interessierter und wissbegieriger Jungen und Mädchen begrüßen. Der Präsident  des Fischereiverbandes Saar Andreas Schneiderlöchner betonte  bei dieser Gelegenheit, dass die im FVS organisierten 240 Vereine mit etwa 14000 Angler  stets auch enggierte  Natur- und Umweltschützer sind. So  werden im Rahmen dieser Arbeitsgemeinschaften  viele wissenswerte Erkenntnisse nicht nur zu Fischen und anderen   Tieren, sondern auch zum  Natur- und Umweltschutz, zur Ökologie, Botanik,  Gewässer- und Gerätekunde  vermittelt. An oberste Stelle stehe der Respekt vor der Kreatur und der Natur.  Der Jugendwart des ASV 1960 Saarwellingen  Michael Roth sowie der Biologe des  Fischereiverbandes Saar Sebastian Hoffmann vermittelten den  Schülerinnen und Schülern  erste interessante Einblicke in ihr zukünftiges Hobby. Schulleiter  Werner Braun und Bürgermeister Manfred Schwinn zeigten sich vom Interesse der Jugendlichen angetan und dankten den Verantwortlichen  der Angelvereine und des FVS für ihr Engagement. Beide waren überzeugt, dass die Jungen und Mädchen viel Interessantes und Wissenwertes nicht nur zum  Thema Angeln, sondern  auch zum  gesamten  Themenkomplex Umwelt und Natur erfahren und erlernen werden.

 

Bernd Hoen, der Vizepräsident des FVS verwies darauf, dass auch das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz derartige Angel-AG’s als wichtigen Beitrag zur Umwelterziehung in  den Schulen sieht.

 

"PETA propagiert nur dogmatischen Veganismus"

 

Starke Kritik erntet die Tierrechtlerorganisation PETA derzeit nicht nur von Seiten des Fischereiverbandes  Saar, des Umweltministeriums und von Schulen, sondern auch von karitativen Organisationen, wie der Aktion 3. Welt. Unterstützt durch den Fischereiverband Saar und dem Umweltministerium ist der Fischereiverband Saar gerade dabei das Projekt der Angel-Arbeitsgemeinschaften, das von einzelnen Schulen seit mehr als 10 Jahren bereits betriebenen wird, landesweit auszuweiten. PETA fordert nunmehr in einem Schreiben an die Gesamt- und Gemeinschaftsschule Mettlach Orscholz, dass die Schule künftig auf das Angebot der Angel-AG, in deren Rahmen Schüler den Angelschein erwerben können, verzichten solle, da den Schülern ihr natürliches Mitgefühl abtrainiert und stattdessen beigebracht werde, Tiere anzulocken und zu töten (SZ vom 25.01.2016). Schulleiter Georg Dillschneider sieht in der Angel-Arbeitsgemeinschaft die Themen Natur-, Umwelt- und Tierschutz angemessen vertreten, insbesondere der Respekt vor den Tieren. Die Forderung von PETA halte mit der Realität nicht Stand. Die Schule sei wegen einer ausgewogenen Ernährung gehalten wöchentlich auch Fisch auf dem Speiseplan der Mensa anzubieten. Christian Hirsch vom Vorstand der Aktion 3. Welt spricht PETA das moralische Recht ab, das Abschaffen von Angel-Arbeitsgemeinschaften zu fordern. Wer in der Vergangenheit öfter das Töten von Tieren und das Essen von Fleisch mit dem Holocaust geleichgesetzt habe, sollte zwei Tage vor dem Holocaust-Gedenktag am 27. Januar besser den Mund halten. PETA gehe es weniger um das Wohl der Tiere als um das Propagieren eines dogmatischen Veganismus, der die Grenzen zwischen Tieren und Menschen ignoriere. Es sei zu respektieren, wenn sich jemand privat entscheidet, vegan zu leben. Nur solle man daraus nicht wie PETA eine gesamtgesellschaftliche Ideologie machen und allen seine Auffassung aufzuzwingen versuchen. An der Angel-AG gebe es nichts auszusetzen. Das Angebot an der Gesamt- und Gemeinschaftsschule in Mettlach- Orscholz sei aus bildungspädagogischer Sicht sinnvoll, und er wünsche sich, dass es auch an weiteren Schulen eingeführt werde. Schulen sollen in ihren Lehrplänen Offenheit und Neugier aber keine eindimensionale Weltsicht vermitteln, so Christian Hisch abschließend.

Das Angeln im Saarland basiert auf einem modernen Fischereirecht das dem gewandelten Verständnis des Tierschutzes in der Gesellschaft Rechnung trägt. Das saarländische Fischereirecht ist zum 1.1.2017 unter Beteiligung der maßgeblichen Umwelt- und Tierschutz-organisationen (NABU, BUND, Landestierschutzstiftung und Landestierschutzbeauftragter) novelliert worden.   

Teilnehmer der Angel-Arbeitsgemeinschaft der Gesamt- und Gemeinschaftsschule Mettlach-Orscholz nach bestandener Fischerprüfung.

Fischereiverband Saar stellt ab sofort Fischereischeine aus oder verlängert abgelaufene Fischereischeine

 

Am 25.01.2016 war es soweit. Nachdem der Fischereieiverband Saar zum 1.1.2017  gesetzlich zur Erteilung des Fischereischeines ermächtig wurde, stellte Vizepräsident Bernd Hoen für den Fischereiverband Saar den ersten Fischereischein in der Landesgeschäftsstelle in Dillingen aus.   

 

Antragsteller war der Vorsitzende der Pachtgemeinschaft Untere Saar e.V. Peter Schönfließ.

 

Photo: Rolf Ruppenthal