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Fischereiverband Saar lässt Treidelschiff "Anna Léonie" am Pfingstmontag "rocken"

PETA-Klage auf Anerkennung als mitwirkungs- und verbandsklageberechtigte Tierschutzorganisation abgewiesen.

PETA-Klage auf Anerkennung abgewiesen.p
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Jahreshauptversammlung 2017 sieht den Fischereiverband Saar auf Erfolgskurs

Bericht der Jahreshauptversammlung 2017
Jahreshauptversammlung sieht den Fischer
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v.l.n.r. Landesjägermeister Schneider, FVS-Vizepräsident Hoen, Bundesumweltministerin Dr. Hendricks, Landesumweltminister Jost, Staatssekretär Krämer, FVS-Präsident Schneiderlöchner

 

Fehlverhalten einzelner Angler wird zur Stigmatisierung des Angelns insgesamt von

 

Tierrechtlerorganisation ausgenutzt!

Die spendensammelnde Tierrechtlerorganisation, die im Rahmen einer zweifelhaften Ethik Propaganda gegen die Nutzung von Tieren zur menschlichen Ernährung betreibt und dabei das Angeln zu stigmatisieren sucht, schießt wieder einmal weit über das Ziel hinaus, wenn im Zurücksetzen geangelter Fische der Tatbestand eines strafbaren Vergehens gesehen wird. Völlig zu Recht weist die Sprecherin des saarländischen Umweltministeriums, Sabine Schorr, darauf hin, dass nach dem novellierten saarländischen Fischereigesetz allenfalls das Vorliegen einer Ordnungswidrigkeit im Raum stehen kann. Darüber hinaus gebe ich zu bedenken, dass die selektive Entnahme von Fischen ein Kernprinzip des „Catch and Release – Konzeptes“ ist, sodass vorliegend nicht pauschal von einer nicht waidgerechten Angelmethode gesprochen werden kann. An dieser Stelle möchte ich einmal das Angeln mit der Jagd vergleichen. Der Jäger sieht sein Ziel vor dem Schuss und kann entscheiden, wieviel Fleisch er nach Hause trägt, oder ob er einen wertvollen Erbgutträger in seinem Revier nicht lieber schont. Wenn ich als Angler einen 90 cm Hecht fange, muss ich ebenfalls entscheiden können, ob ich diesen wertvollen Genträger wieder dem Wasser zurückführe, wenn ich eigentlich einen Zander für die Küche benötige. Weder der Angelvorgang als solcher noch die Praktik des Catch & Release – wie immer es dazu gekommen ist – ist strafbar.  Die Strafbarkeit scheitert schon an dem mangelnden wissenschaftlichen Nachweis des Schmerzempfinden, respektive der Leidensfähigkeit von Fischen. Überdies werden durch Catch and Release keine länger anhaltenden erheblichen Beeinträchtigungen beim Fisch herbeigerufen. Zudem wäre ein entsprechendes Verhalten im zuvor dargestellten Sinne auch gerechtfertigt. Dass das Vorgehen der Tierrechtlerorganisation reine Heuchelei ist, belegt auch die Tatsache, dass PETA verdeckt Spendengelder einstreicht,  indem diese Organisation über ein Shop-/Spendensystem  blutgetränktes Geld aus dem Verkauf von nichttierleidfreier Energie kassiert.    

 

Befreundeter Rheinischer Fischereiverband unterstützt den Fischereiverband Saar in der Verteidigung gegen unhaltbare Angriffe der Tierrechtlerorganisation PETA gegen die Angel-Arbeitsgemeinschaften in Schulen.

Pressemitteilung des Rheinischen Fischereiverbandes
Pressemeldung RhFV 01_2017.pdf
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Projekt "Angeln macht Schule" setzt seine Erfolgsgeschichte fort!

 

Die Gründung einer weiteren Angel-AG an der  erweiterten Realschule „An der Waldwies“ in Saarwellingen stieß am 27.01.2017 auf große Resonanz.  Lange und sorgfältig hatten der ASV 1960  Saarwellingen  die ASG Petri-Jünger Saarwellingen und  der ASV Nalbach mit Unterstützung  des Fischereiverbandes des Saarlandes (FVS) diese Aktion vorbereitet und sich dabei  an der erfolgreichen Nachwuchsarbeit an der Gemeinschafts- und Gesamtschule Mettlach - Orscholz orientiert.  Dort  werden  bereits seit elf Jahren mit großem Erfolg  Jungen und Mädchen zu natur- und verantwortungsbewussten  Anglern ausgebildet.  Zur Gründung konnten FVS-Präsident  Andreas Schneiderlöchner und Sascha Emanuel vom ASV Saarwellingen  sowie  Schulleiter Werner Braun gleich ein Dutzend  interessierter und wissbegieriger Jungen und Mädchen begrüßen. Der Präsident  des Fischereiverbandes Saar Andreas Schneiderlöchner betonte  bei dieser Gelegenheit, dass die im FVS organisierten 240 Vereine mit etwa 14000 Angler  stets auch enggierte  Natur- und Umweltschützer sind. So  werden im Rahmen dieser Arbeitsgemeinschaften  viele wissenswerte Erkenntnisse nicht nur zu Fischen und anderen   Tieren, sondern auch zum  Natur- und Umweltschutz, zur Ökologie, Botanik,  Gewässer- und Gerätekunde  vermittelt. An oberste Stelle stehe der Respekt vor der Kreatur und der Natur.  Der Jugendwart des ASV 1960 Saarwellingen  Michael Roth sowie der Biologe des  Fischereiverbandes Saar Sebastian Hoffmann vermittelten den  Schülerinnen und Schülern  erste interessante Einblicke in ihr zukünftiges Hobby. Schulleiter  Werner Braun und Bürgermeister Manfred Schwinn zeigten sich vom Interesse der Jugendlichen angetan und dankten den Verantwortlichen  der Angelvereine und des FVS für ihr Engagement. Beide waren überzeugt, dass die Jungen und Mädchen viel Interessantes und Wissenwertes nicht nur zum  Thema Angeln, sondern  auch zum  gesamten  Themenkomplex Umwelt und Natur erfahren und erlernen werden.

 

Bernd Hoen, der Vizepräsident des FVS verwies darauf, dass auch das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz derartige Angel-AG’s als wichtigen Beitrag zur Umwelterziehung in  den Schulen sieht.

 

"PETA propagiert nur dogmatischen Veganismus"

 

Starke Kritik erntet die Tierrechtlerorganisation PETA derzeit nicht nur von Seiten des Fischereiverbandes  Saar, des Umweltministeriums und von Schulen, sondern auch von karitativen Organisationen, wie der Aktion 3. Welt. Unterstützt durch den Fischereiverband Saar und dem Umweltministerium ist der Fischereiverband Saar gerade dabei das Projekt der Angel-Arbeitsgemeinschaften, das von einzelnen Schulen seit mehr als 10 Jahren bereits betriebenen wird, landesweit auszuweiten. PETA fordert nunmehr in einem Schreiben an die Gesamt- und Gemeinschaftsschule Mettlach Orscholz, dass die Schule künftig auf das Angebot der Angel-AG, in deren Rahmen Schüler den Angelschein erwerben können, verzichten solle, da den Schülern ihr natürliches Mitgefühl abtrainiert und stattdessen beigebracht werde, Tiere anzulocken und zu töten (SZ vom 25.01.2016). Schulleiter Georg Dillschneider sieht in der Angel-Arbeitsgemeinschaft die Themen Natur-, Umwelt- und Tierschutz angemessen vertreten, insbesondere der Respekt vor den Tieren. Die Forderung von PETA halte mit der Realität nicht Stand. Die Schule sei wegen einer ausgewogenen Ernährung gehalten wöchentlich auch Fisch auf dem Speiseplan der Mensa anzubieten. Christian Hirsch vom Vorstand der Aktion 3. Welt spricht PETA das moralische Recht ab, das Abschaffen von Angel-Arbeitsgemeinschaften zu fordern. Wer in der Vergangenheit öfter das Töten von Tieren und das Essen von Fleisch mit dem Holocaust geleichgesetzt habe, sollte zwei Tage vor dem Holocaust-Gedenktag am 27. Januar besser den Mund halten. PETA gehe es weniger um das Wohl der Tiere als um das Propagieren eines dogmatischen Veganismus, der die Grenzen zwischen Tieren und Menschen ignoriere. Es sei zu respektieren, wenn sich jemand privat entscheidet, vegan zu leben. Nur solle man daraus nicht wie PETA eine gesamtgesellschaftliche Ideologie machen und allen seine Auffassung aufzuzwingen versuchen. An der Angel-AG gebe es nichts auszusetzen. Das Angebot an der Gesamt- und Gemeinschaftsschule in Mettlach- Orscholz sei aus bildungspädagogischer Sicht sinnvoll, und er wünsche sich, dass es auch an weiteren Schulen eingeführt werde. Schulen sollen in ihren Lehrplänen Offenheit und Neugier aber keine eindimensionale Weltsicht vermitteln, so Christian Hisch abschließend.

Das Angeln im Saarland basiert auf einem modernen Fischereirecht das dem gewandelten Verständnis des Tierschutzes in der Gesellschaft Rechnung trägt. Das saarländische Fischereirecht ist zum 1.1.2017 unter Beteiligung der maßgeblichen Umwelt- und Tierschutz-organisationen (NABU, BUND, Landestierschutzstiftung und Landestierschutzbeauftragter) novelliert worden.   

Teilnehmer der Angel-Arbeitsgemeinschaft der Gesamt- und Gemeinschaftsschule Mettlach-Orscholz nach bestandener Fischerprüfung.

Fischereiverband Saar stellt ab sofort Fischereischeine aus oder verlängert abgelaufene Fischereischeine

 

Am 25.01.2016 war es soweit. Nachdem der Fischereieiverband Saar zum 1.1.2017  gesetzlich zur Erteilung des Fischereischeines ermächtig wurde, stellte Vizepräsident Bernd Hoen für den Fischereiverband Saar den ersten Fischereischein in der Landesgeschäftsstelle in Dillingen aus.   

 

Antragsteller war der Vorsitzende der Pachtgemeinschaft Untere Saar e.V. Peter Schönfließ.

 

Fischereiverband Saar besucht Deutschen Jägerverband auf der grünen Woche in Berlin am 20. Januar 2017

v.l.n.r. Präsident FVS Andreas Schneiderlöchner, Präsident DJV Hartwig Fischer und Vizepräsident FVS Bernd Hoen  

Besucher der Grünen Woche zeigen großes Interesse für das Angeln
Grüne Woche 2017.pdf
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Umwelttag Wasser 2016

 

Sie sind Angler, Natur-,  Landschafts- und Umweltschützer, -  und  einmal  im Jahr sogar  „Müllmänner“, die Petrijünger des Fischereiverbandes Saar.  Jedes Jahr  im  November starten sie  ihren großen Herbstputz  vor allem entlang   der Saar und der Blies.  Auch in diesem Jahr  waren am 26.11.2016 über 500 Angler aus über 70 Vereinen zwischen  Saarbrücken und Merzig im Einsatz, um gleich säckeweise   Unrat und Müll zu entfernen, der dann  LKW-weise  kostenfrei von den Kommunen entsorgt wurde. Mitten drin und den ganzen Samstagvormittag mit dabei war der saarländische Umweltminister Reinhold Jost. Er zeigte sich ebenso wie  der Präsident des Fischereiverband Saar Andreas  Schneiderlöchner und  der Vizepräsident Bernd Hoen mit dem Erfolg dieser  Großreinemacheaktion  sehr zufrieden. Obwohl es  immer noch galt,  bergeweise Flaschen, Dosen,  Tüten, jede Menge Altreifen, Stühle, Tische und alte Elektrogeräte zu  beseitigen, geht der „wilde Müll“ in der Natur spürbar zurück. „Auch wenn  es immer noch viel zu viel Müll in der Natur gibt,  hat sich die zu entsorgende Müllmenge fast halbiert,“ betonte Anreas Schneiderlöchner. Bernd Hoen verwies in diesem Zusammenhang  auch auf die engagierte Jugendarbeit in den Vereinen, die sich zudem auch bei der Integration von  ausländischen Mitbürgern engagieren.  Minister Reinhold Jost lobte  das Engagement  der saarländischen Angler und des Fischereiverbandes Saar   für Umwelt und Natur als nachahmenswert und würdigte  in diesem Zusammenhang  aber auch den engagierten Einsatz der saarländischen Angler für den Arten- und  den Gewässerschutz.  rup

 

Aalschutzinitiative

Nach erfolgreicher Erprobungsphase zum Arten- und Tierschutz im Jahr 2015 intensiviert der Fischereiverband Saar die Abfischaktionen mit speziellen Reusen zur Erhöhung der Fangmengen, um die gefangenen geschlechtsreifen Aale in den  Rhein zu verbringen, von wo diese Tiere ungehindert von Turbinen in Wasserkraftwerken in Richtung ihres Laichgebietes in der Sargassosee abwandern können. Der Kraftwerksbetreiber "innogy SE" hat sich am 16.09.2016 im Rahmen einer hierzu organisierten Veranstaltung verpflichtet, die Aalschutzmaßnahme zu finanzieren. Die Unterzeichnung des Vertrages fand auf dem Treidelschiff "Anna Léonie" im Yachthafen Merzig statt.