Unnötige Verunsicherung durch falsche, undifferenzierte Medienerstattung!

 

Leider kam es im Vorfeld zu den Feiertagen zu Falschmeldungen bezüglich der Fische in Saar und Blies, sodass der Fischereiverband Saar sich zu folgender Richtigstgellung veranlasst sieht:

 

Der Fischereiverband Saar hat zusammen mit der Landesregierung eine gemeinsame Erklärung zur Belastung der Fische in Saar und Blies abgegeben. An dieser Erkälrung hält der Fischereiverband Saar und die Landesregierung fest. Die Aussage, zum Weihnachtsfestmahl sollten keine Saarfische gegessen werden, wird demnach weder vom Fischereiverband, noch von der Landesregierung gestützt. Vielmehr können insbesondere Hecht, Barsch und Zander aus der Saar bedenkenlos gegessen werden. Darüber hinaus besteht auch kein Anlass vor dem Verzehr von Rotaugen und Karpfen bis zu einem Alter von 10 Jahren zu warnen. Schließlich lässt sich die Qualität der Fische auch noch wesentlich dadurch steigern, dass man die Haut nicht mitisst.

 

Der Fischereiverband wünscht demnach allen Anglern einen guten Appetit beim Verzehr der Saarfische gemäß der gemeinsamen Erklärung des Verbandes und der Landesregierung.

 

Es ergeht die herzliche Bitte, zukünftig eine Verunsicherung der Angler durch eine undifferenzierte Medienerstattung zu unterlassen.

 

Merzig, 24.12.2011

 

Für das Präsidium

 

Andreas Schneiderlöchner (Vizepräsident)

  

Auf den Bericht der Internationalen Kommission zum Schutze des Rheins (IKSR) zur Kontamination von Fischen mit Schadstoffen im Einzugsgebiet des Rheins (laufende und abgeschlossene Untersuchungen in den Rheinanliegerstaaten 2000 - 2010) wird verwiesen:  http://www.iksr.org/uploads/media/Bericht_195d.pdf